Mit Zalando geht es weiter voran. Im zweiten Quartal schoss der Umsatz um über ein Drittel in die Höhe. Allerdings belasten den Onlinehändler die höheren Kosten für Bezahlvorgänge.
Deutlich über dem Ziel
Die Ebit-Marge - was vom Umsatz als Gewinn hängen bleibt - sei durch vorübergehend gestiegene Kosten für die Zahlungsabwicklung gestiegen, hieß es. Händler müssen etwa bei Bezahlungen per Rechnung mit höheren Kosten rechnen, zum Beispiel für Bonitätsprüfungen und Mahnungen. Die detaillierten Geschäftszahlen will Zalando am 13. August veröffentlichen.
Im ersten Halbjahr liegt das Unternehmen mit einem Umsatzanstieg um 31 bis 32 Prozent deutlich über dem bisher gesetzten Ziel. Die im Herbst für 21,50 Euro das Stück an die Börse gebrachte Aktie hatte zuletzt deutlich an Wert gewonnen und in der Erwartung starker Zahlen erst vergangene Woche ein Rekordhoch erreicht. Der Versandhändler ist an der Börse mit rund acht Milliarden Euro bewertet. Am Dienstag gab der Kurs zunächst nach.
