
Zwei Sieger im EM-Finale
Sonderkonjunktur durch die EM: Dem Europameister Spanien winken 90 Mio. Euro, Deutschland kann sich laut einer Studie über 40 Mio. Euro freuen.
Thomas RehmRedakteurVom gesteigerten Konsumentenvertrauen profitieren
Aber auch Vize-Europameister Deutschland wird durch die EM 2008 von kurz- und langfristigen wirtschaftlichen Impulsen in Höhe von 40 Millionen Euro profitieren. Preisgeldern, Deals mit Sponsorenverträge, TV-Rechte, Zunahme des Ticket- und Fanartikelverkaufs, wachsender Tourismus und ein steigendes Konsumentenvertrauen im Land der EM-Finalisten sind nur einige der Faktoren, die sich laut Studienautor Professor Simon Chadwick in barer Münze auszahlen.
470 Millionen Euro Mehreinnahmen für die Gastgeber
Die Preisgelder für die Siege in allen Matches, inklusive des Endspiels, summieren sich für Spanien auf insegsamt 23 Millionen Euro . Wien, die Gastgeberstadt des Finalspiels, kann sich über einen Geldsegen von mehr als 100 Millionen Euro aufgrund des Endspiels freuen, wobei der kurzfristige Gewinn aus dem Verkauf von Speisen und Getränken, Fanartikeln und Übernachtungen voraussichtlich 65 Millionen Euro übersteigt.
Hinzu kommen längerfristige Vorteile wie die zu erwartende Zunahme des Tourismus in der österreichischen Hauptstadt, so die Studie, die im Auftrag des Kreditkartenanbieters und EM-Sponsor Mastercard erstellt wurde. Insgesamt ist zu erwarten, dass sich Österreich und die Schweiz als Gastgeberländer der UEFA EURO 2008 über einen wirtschaftlichen Impuls von 470 Millionen Euro freuen dürfen.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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