Zwischen Marke und Preis

Zwischen Marke und Preis

Beim Schnaps sind sich die Konsumenten einig: Es kommt auf die Marke an. Doch bei anderen Konsumgütern sind Deutsche und Österreicher preisbewusster als andere Nationen.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Für deutsche und österreichische Konsumenten ist fast immer der Preis das
Ausschlag gebende Kaufkriterium. Bei Lebensmitteln und alkoholfreien Getränken,
aber auch bei Geräten der Unterhaltungselektronik wie beispielsweise
MP3-Player oder Fernseher gilt dies für rund 60 Prozent. Bei Kleidung
und Schuhen achten noch etwas mehr Verbraucher in Deutschland und
Österreich auf günstige Angebote: Mit 47 Prozent zeigt sich in dieser Produktgruppe
auch knapp jeder zweite Russe eher preisbewusst.

Spanier und Polen markenaffiner

Im Gegensatz dazu präsentieren sich die anderen untersuchten europäischen
Nationen in vielen Bereichen als eher markenaffin. So ist für sieben
von zehn Konsumenten in Spanien und Polen das Markenetikett entscheidend,
wenn sie Lebensmittel und alkoholfreie Getränke einkaufen. Bei Bekleidung
und Schuhen achten vor allem Italiener und Briten auf den Namen
des Produkts. Mit je rund 70 Prozent gelten Niederländer und Polen beim
Kauf von Unterhaltungselektronik als markenbewusst.

Geht es jedoch darum, welche alkoholischen Getränke eingekauft werden,
dominiert in allen neun untersuchten Ländern klar die Marke. Drei Viertel
der befragten Franzosen, Spanier, Polen, Briten und Niederländer sowie
immerhin die Hälfte der deutschen und österreichischen Konsumenten treffen
ihre Wahl bei Bier, Wein und Spirituosen aufgrund des Markennamens.

wim.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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