
Jahresgehälter trotz Konsolidierung gestiegen
Obwohl die Auftragslage der Internet-/Multimedia-Branche Ende 2001 eher schlecht war, zahlte die Branche ihren festangestellten Mitarbeitern rund 6% mehr Gehalt als im Vorjahr.
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Obwohl die Auftragslage der Internet-/Multimedia-Branche Ende 2001 eher schlecht war, zahlte die Branche ihren festangestellten Mitarbeitern rund 6% mehr Gehalt als im Vorjahr.

Von Januar bis Juni 2002 wurden im Internet 114,2 Mio. Euro für Werbung ausgegeben. Das entspricht einem Plus von 5,4% zum Vergleichszeitraum des letzten Jahres. Zu diesem Ergebnis kommt das Medienforschungsunternehmen Nielsen Media Research.

Der Online-Ratgeber domain-recht.de warnt vor einer neuen Dimension des Domain-Grabbings: Findigen Betrügern gelingt es immer häufiger durch "zum Verwechseln ähnliche" Internet-Adressen an Passwörter, PIN-Codes und andere sensible Kundendaten heranzukommen.

Nach Ansicht der Initiative D21 haben zahlreiche Behörden in den letzten drei Jahren große Fortschritte in der Darstellung und Erledigung von Verwaltungsvorgängen erzielt. Nun müsse es jedoch das Ziel sein, mehr Bürger zu erreichen.

Internet Security Systems hat seinen "Internet Risk Impact Summary Report" für das zweite Quartal 2002 veröffentlicht. Während die Monate April und Mai aus sicherheitstechnischer Sicht relativ ruhig verliefen, gestaltete sich vor allem der Juni äußerst turbulent.

Zwar ist bei den Online-Angeboten der Zeitungen ein Return on Investment noch nicht absehbar. Doch, so der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, seien die Zeitungsverlage mit Blick auf die Nutzerzahlen im Internet überaus erfolgreich.

Aufgrund des einseitigen Risikos bei Kreditkarten-Zahlungen per Internet kündigt Euro Kartensysteme die Serviceverträge mit seinen vorwiegend mittelständischen Händlern.

Der Weg für eine Belebung der deutschen Internetwirtschaft wird zunehmend freier: Die Deutsche Telekom muss den alternativen Carriern eine Vorleistungs-Flatrate anbieten. Diese Entscheidung hat die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post getroffen.

Fast die Hälfte der Selbständigen, Freiberufler und leitenden Angestellten in der deutschen New Economy glaubt, dass noch in diesem Jahr zwischen 11 und 20% der Beschäftigten in der Internetbranche ihren Job verlieren.

Führende europäische Online-Vermarkter haben sich in einem neuen Industrieverband zusammen geschlossen, der European Interactive Advertising Association (EIAA). Wissen und Ressourcen sollen gebündelt werden, um das Verständnis für das Medium zu erhöhen.

Nachdem die Internet- und Multimedia-Dienstleister ein hartes Jahr 2001 hinter sich haben, blicken sie für 2002 überwiegend optimistisch in die Zukunft. Fast zwei Drittel der TOP 100-Unternehmen rechnen mit einer Umsatzsteigerung und über die Hälfte mit einer positiven Mitarbeiterentwicklung.