
CDs finden immer noch Käufer
Der deutsche Musikmarkt ist im ersten Halbjahr erstmals wieder leicht gewachsen. Downloads treiben zwar die Umsätze, aber die Industrie hält auch noch an traditionellen Tonträgern fest.
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Der deutsche Musikmarkt ist im ersten Halbjahr erstmals wieder leicht gewachsen. Downloads treiben zwar die Umsätze, aber die Industrie hält auch noch an traditionellen Tonträgern fest.

Musik wird zunehmend online gekauft. In den USA, Großbritannien und Frankreich verschwinden CDs aus den Geschäften. In Deutschland ist das Schicksal der Scheibe noch offen.

Google will laut US-Medienberichten schon bald mit einem eigenen Online-Musikshop starten. Der Suchmaschinenbetreiber heizt damit die Konkurrenz zu Apple weiter an, denn Googles Musikplattform bietet ein ganz besonderes Plus.

Obwohl erstmals neue Erlösquellen eingerechnet wurden, ging der Umsatz der Musikindustrie 2009 um 2,1 Prozent zurück. Die Musikdownloads wachsen aber nach wie vor stark.

Immer mehr Musikliebhaber laden Lieder legal im Internet herunter, zeigen neue Statistiken. Die europäischen Downloadportale verkaufen zudem immer öfter komplette Alben im Internet.

In Deutschland gibt es immer weniger Plattenläden. Dafür ist Vinyl wieder im Kommen. 60 Jahre nach ihrer Einführung erlebt die schwarze Scheibe ein kleines Comeback.

Noch nie zuvor hat das Ableben eines Popstars eine solche Nachfrage nach seinen Platten ausgelöst. Seit dem Wochenende sind CDs und DVDs von Michael Jackson in vielen Läden ausverkauft.

Legale Musikdownloads sind auf dem Vormarsch: Die Umsätze in Europa stiegen bislang um ein Fünftel im Vergleich zu 2007.

Die Musikbranche ist optimistisch, dass es nun wieder bergauf geht. Die Hoffnungsträger sind Live-Auftritte und legale Downloads.