Diese Fakten zeigen, warum Händler ohne mobile Strategie untergehen
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Manch ein Händler mag sich beim Blick auf seine Analyse-Daten und den geringen Anteil mobiler Besucher entspannt zurücklehnen. Mobile? Pah. Nicht für die paar Kunden. Doch es könnte mal wieder für viele ein unangenehmes Erwachen werden. Denn der PC gehört schon bald der Vergangenheit ein.
Je mehr Kunden nicht mehr nach dem Kanal fragen, sondern einfach shoppen, desto eher geraten all jene ins Hintertreffen, die sich erst spät für den Multichannel-Kunden interessieren und eine bequeme mobile Shopping-Option vernachlässigen. Schließlich setzen sich die Riesen wie Amazon schon jetzt als erste Adresse in den Köpfen der mobilen Shopper fest. Das zeigt gerade der "Mobile Customer Experience Report" von ForeSee, der Amazon in Sachen Kundenzufriedenheit weit vorne auf dem ersten Platz sieht. Wal-Mart musste da schon gewaltige Anstrengungen unternehmen, um als Zweitplatzierter im Bereich Mobile nicht abgehängt zu werden.
Mobile als herausgeputzer Touchpoint wird umso dringlicher, als beinahe jeder Smartphone-Nutzer schon einmal mobil nach Produkten gesucht hat (Siehe Präsentation). Und wenn die Shop-Seite dann ein munteres Durcheinander wie in einem 1-Euro-Laden bietet, macht das auch für stationäre Kunden keinen guten Eindruck.
How Smartphones are driving customers to offline stores from axelhoehnke
Je mehr sich zudem mobile Zahlungssysteme durchsetzen und uns das Smartphone noch mehr "ans Herz wächst", desto mehr wird Mobile auch erste Wahl, wenn es nicht nur um die Shopping-Recherche, sondern auch um den Einkauf selbst geht. Dann wird es zur Gewihnheit, mal schnell das Katzenfutter bei Zooplus zu kaufen, während man noch in der Schlange beim Bäcker steht.