
Populär im August: Neues Denken
Kann das Denken die Richtung ändern? Manchmal muss es das. Reichlich Beispiele für neues Denken und neue Richtungen finden sich in unseren beliebtesten Beiträgen im August.
Die Zukunft der Warenhäuser und Kaufhäuser: Karstadt, Kaufhof, Galeria und die Transformation großflächiger Handelsformate.
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Kann das Denken die Richtung ändern? Manchmal muss es das. Reichlich Beispiele für neues Denken und neue Richtungen finden sich in unseren beliebtesten Beiträgen im August.

Es gibt viele Gründe, warum Unternehmen den Bach heruntergehen. Entrückte Patriarchen spielen dabei eine Rolle, wie der Unternehmenssanierer Hans-Joachim Ziems dieser Tage erzählt hat. Dann muss einer wie er den Laden retten. Galeria Karstadt Kaufhof soll auch gerettet werden. Dabei ist das Thema Warenhaus nicht mehr ganz so relevant.

Die Größe macht's im Einzelhandel schon lange nicht mehr. Wer heute noch zu viel Fläche hat, wird es morgen bereuen. Ein Hamburger Baumarktbetreiber hat das verstanden, Ceconomy und Ikea wollen jetzt auch in kleineren Dimensionen denken. Und hier kommen wieder die Karstadt-Kaufhof-Häuser ins Spiel.

Pssst, haben Sie es gemerkt? Der Schweiz größter Onlinehändler ist jetzt auch in Deutschland. Alles befindet sich zwar noch im besseren Testmodus. Aber beim Sortiment brillieren die Schweizer schon mit Irrsinn. Doch davor muss ein Konkurrent wie Otto nicht zittern, irrsinnige Sortimente haben sie auch drauf. Auch ohne Katalog.

Jetzt geht C&A-Chef Caparros hart ran: Im Vorstand rollen reihenweise die Köpfe. Auch das spart viel Geld, das woanders benötigt wird: Im Kampf gegen Discounter, um selbst einer zu werden und mehr Kunden in die Läden zu locken. Die meisten Händler haben Frequenzprobleme - außer den Discountern.

Hurra, die neuen Läden sind da. Von Douglas, von Sport-Scheck. Wieso man aber diese in einem albernen Effekt-Englisch bewerben muss, ist eines der Rätsel des Einzelhandels. Das andere: Warum die Kunden in Weihnachtsstimmung geraten sollen, weil es die Branche so anordnet. Und: Karstadt-Eigner René Benko gibt sich als braver Retter des Warenhauses.

Das Internet ist immer geöffnet, stationäre Läden sind es sonntags fast nie. Daran ändert sich absehbar nichts. Und noch einen Nachteil haben stationäre Händler: hohe Kosten für Mieten und Immobilien. Doch wenn Karstadt und Kaufhof über die Fusion verhandeln, werfen sie ihre Immobilienwerte in die Waagschale. Selbst die Schließung und Weiterverwertung kann Geld bringen. Denn Flächen in guter Lage sind gefragt.

Liebe Leserin, lieber Leser, was Jette Joop für Aldi, das wird nun „Model-Mama“ Heidi Klum für Lidl. Die Nachricht, dass der Discounter mit der Model-Ikone eine gemeinsame Kollektion herausbringen wird, hat insbesondere in den USA für reichlich Schlagzeilen gesorgt. Denn die Kombination aus Lebensmitteln und Non-Food, und das noch mit prominenter Unterstützung, setzt Ketten wie Walmart und Target ordentlich unter Druck. Weiter News nach dem Klick.

Praktiker, Max Bahr, Neckermann, Schlecker, Hertie und Spar: Die Liste der namhaften Handelsunternehmen, die hierzulande verschwinden, wird immer länger.

Schon erste Sanierung von Strauss Innovation ist ergebnislos geblieben. Nun hat die Kaufhauskette abermals Insolvenzantrag gestellt.

Aldi Süd und Lidl setzten auf Mode-Glamour. Mit Designerjeans und Handtaschen zum kleinen Preis sowie aufwendiger Präsentation wollen sie auch Kundinnen für sich gewinnen, die bisher einen Bogen um ihre Läden machten.