
Kaufhof-Verkauf: Metro hat keine Eile
Der Handelskonzern Metro möchte sich mit dem Verkauf seiner Warenhaustochter Kaufhof Zeit nehmen. Die Krise sieht Vorstandschef Cordes als überwunden und begrüßt einen neuen Aufsichstratsratchef.
Die Zukunft der Warenhäuser und Kaufhäuser: Karstadt, Kaufhof, Galeria und die Transformation großflächiger Handelsformate.
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Der Handelskonzern Metro möchte sich mit dem Verkauf seiner Warenhaustochter Kaufhof Zeit nehmen. Die Krise sieht Vorstandschef Cordes als überwunden und begrüßt einen neuen Aufsichstratsratchef.

Bisher gilt Triton als einziger Kaufinteressent von Karstadt. Doch ein weiterer Investor für das insolvente Warenhaus soll sich gemeldet haben. Auch der Betriebsrat war aktiv.

Hinter Karstadt liegt eine turbulente Woche: Der Investor Triton will das Warenhaus kaufen, verlangt aber Zugeständnisse. derhandel.de vergleicht die Offerte mit dem Insolvenzplan, der der Redaktion vorliegt.

Das Ringen um die angeschlagene Kaufhauskette Woolworth geht weiter: Der Investor Gordon Brothers will sein Angebot nachbessern, und es gibt eine weitere Offerte.

Im Bieterstreit um Woolworth wurde der insolventen Kaufhauskette eine Gnadenfrist eingeräumt. Zumindest im Mai solen es keine Kündigungen für die Vermieter der Ladengeschäfte geben.

Die Zahl der Shoppingcenter wächst weiter rasant. Doch die wenigsten Zentren werden auf der grünen Wiese errichtet - sondern in den Städten.

Der Kampf um das Fortbestehen von Woolworth wird immer spannender. Neuerdings wird die Tengelmann-Tochter Kik als Übernahmekandidat der Kaufhauskette gehandelt - jedoch mit einer Einschränkung.

Rochade an der Lidl-Spitze: Matthias Raimund soll Jürgen Kisseberth als Deutschlandchef des Lebensmitteldiscounters ablösen. Vorerst fungieren beide noch als Doppelspitze.

Die Hoffnung auf das Fortbestehen von Karstadt wächst. Der Gläubigerausschuss hat die Verkaufsfrist verlängert. Verdi sieht ein ernsthaftes Kaufinteresse bei Triton - und will bald mit dem Investor weiterverhandeln.

So langsam spüren die Karstadt-Mitarbeiter, was mit Triton auf sie zukommt. Der Investor hat der Belegschaft per Brief mitgeteilt, was er vom Unternehmen hält. Scharfe Kritik kommt vom Karstadt-Betriebsrat.

Heute trafen der potenzielle Karstadt-Käufer Triton und Verdi erstmals aufeinander. Ohne Ergebnis. Stattdessen ist der Sanierungsplan des Investors bekannt geworden: Triton will Personal abbauen, aber auch in Mitarbeiter investieren.