Shopbetreiberin prüft Kleidungsetikett zur Vermeidung von Abmahnfallen im Online-Handel
© Black Forest Labs / Flux

Gratis-Webinar zu Abmahnfallen

Der Handelsverband Bayern bietet am 21. August, von 8:30 bis 9:30 Uhr, ein kostenloses Webinar zu Abmahnrisiken im Online-Handel an. Themen sind, wie man fehlerhafte Preisangaben, unzulässige Werbeaussagen oder fehlende Kennzeichnungen im Online-Shop vermeidet und was bei Musik- und Bildnutzung in sozialen Medien zu beachten ist, um nicht Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte zu verletzen. Praxisbeispiele sollen typische Fehler sichtbar machen.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
2 Min.
Teilen

Kostenloses Webinar zu Abmahnrisiken im Online-Handel

Der Handelsverband Bayern bietet am 21. August 2026 von 8:30 bis 9:30 Uhr ein kostenloses Webinar zu Abmahnrisiken im Onlinehandel an. Im Mittelpunkt stehen rechtliche Anforderungen, die Händler bei ihrem digitalen Auftritt beachten müssen – vom eigenen Online-Shop über Verkaufsplattformen und Unternehmenswebsites bis hin zu sozialen Netzwerken. Schon fehlerhafte Preisangaben, unzulässige Werbeaussagen, fehlende Kennzeichnungen oder die Nutzung geschützter Inhalte können rechtliche Risiken auslösen.

Das Webinar zeigt, wie sich typische Fehler in Produktdarstellungen, Preisangaben und Werbeaussagen vermeiden lassen. Dabei geht es insbesondere um die Frage, welche Angaben im Online-Shop korrekt und vollständig sein müssen, wie Werbung rechtssicher formuliert wird und welche Kennzeichnungspflichten Händler im digitalen Vertrieb berücksichtigen sollten. Gerade weil unterschiedliche Kanäle, Formate und Plattformen jeweils eigene Anforderungen mit sich bringen, fällt es in der Praxis häufig schwer, den Überblick zu behalten.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf rechtlichen Fragestellungen rund um Social Media. Behandelt werden unter anderem die Kennzeichnung von Werbung, die Verwendung von Bildern, Videos und Musik sowie der Umgang mit Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechten. Händler erhalten damit einen kompakten Überblick darüber, worauf bei der Veröffentlichung von Inhalten in sozialen Medien zu achten ist, um Abmahnungen und Rechtsverletzungen vorzubeugen.

Praxisnahe Beispiele sollen sichtbar machen, an welchen Stellen im Arbeitsalltag besonders häufig Fehler entstehen. Dazu zählen etwa unvollständige oder missverständliche Preisangaben, unzulässige Aussagen in der Werbung, fehlende Hinweise bei Produktdarstellungen oder die nicht ausreichend geklärte Nutzung von Bild- und Musikmaterial. Ziel ist es, typische Risikofelder verständlich einzuordnen und Händlern konkrete Orientierung für eine rechtssichere Umsetzung zu geben.

Das Online-Seminar ist Teil der Themenwoche Social Media, die vom 17. bis einschließlich 21. August 2026 stattfindet. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die alle fünf Webinare der Themenwoche besuchen, erhalten eine Teilnahmebestätigung per E-Mail. Diese wird in der Folgewoche unaufgefordert zugesandt. Für Händler, die ihren digitalen Auftritt rechtlich sicherer gestalten möchten, bietet das Webinar eine kompakte Orientierung zu zentralen Abmahnrisiken im Online-Handel und in sozialen Medien.

Teilen
Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

Alle Beiträge
Morning Briefing

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

  • 10.800+ Abonnenten
  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.