Foto: Frau tippt am Laptop zwischen Kosmetikdosen und Versandkartons in hellem Büro.
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Shopify-Händler buchen ChatGPT-Werbung aus dem Backend

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Shopify-Händler können ab 23. September auch in Deutschland Werbung auf ChatGPT über eine eigene App im Shopify-Backend buchen, berichtet Onlinemarketing.de. Die App binde den Produktkatalog automatisch an, Budgetvorgabe und Erfolgsmessung erledige der Händler ebenfalls dort. Wer HubSpot nutze, könne sein Anzeigenkonto schon jetzt mit dem CRM verknüpfen. In den USA teste OpenAI zudem „Sponsored Agents“: Wer eine Anzeige gesehen habe, könne den Chatbot der Marke mit Folgefragen löchern, Budget und Bedenken nennen und im besten Fall auch einkaufen.

OpenAI baut sein Werbegeschäft in Europa deutlich aus. Seit Ende August sind ChatGPT Ads samt Ads Manager auch in Deutschland und 30 weiteren europäischen Märkten verfügbar. Für Shopify-Händler folgt der nächste Schritt am 23. September: Sie können Anzeigen in Deutschland direkt über eine eigene App im Shopify-Backend buchen, berichtet Onlinemarketing.de. Die App bindet den Produktkatalog automatisch an. Budgetvorgaben und Erfolgsmessung werden ebenfalls dort gesteuert. HubSpot-Nutzer können ihr Anzeigenkonto bereits jetzt mit dem CRM verknüpfen.

ChatGPT wird zum Werbeumfeld

OpenAI positioniert ChatGPT Ads als neues Kapitel der digitalen Werbung. Dave Dugan, VP of Global Ad Solutions, treibt den Ausbau maßgeblich voran. Nach Unternehmensangaben wurde weniger als 200 Tage nach dem Start bereits die Marke von einer Milliarde US-Dollar ARR für 2026 erreicht. Bis 2030 strebt OpenAI 100 Milliarden US-Dollar Werbeumsatz an. Marktforscherinnen und Marktforscher sehen dieses Ziel skeptischer; eMarketer bewertet das Umsatzpotenzial deutlich niedriger.

Die Reichweite macht das Angebot für Werbetreibende attraktiv. ChatGPT kommt laut OpenAI auf weit über 900 Millionen monatlich aktive Nutzer. Zudem stehen 20 Prozent der Konversationen mit einer kommerziellen Absicht in Verbindung. Damit entsteht ein Umfeld, in dem Produktsuche, Beratung und Kaufinteresse eng beieinanderliegen. Bestimmte Produktkategorien, die zu stark mit OpenAIs eigenen Angeboten konkurrieren, sollen laut Insidern jedoch ausgeschlossen sein.

In den USA testet OpenAI mit ausgewählten Advertisern ein neues Format namens Sponsored Agents. Nutzerinnen und Nutzer können nach dem Kontakt mit einer Anzeige eine Konversation mit dem Marken-Chatbot starten. Sie können Folgefragen stellen, Bedürfnisse schildern, Budgetgrenzen nennen oder Bedenken formulieren. Der Agent soll darauf passende Lösungen des Unternehmens anbieten. Im besten Fall führt der Dialog direkt zur Conversion oder über einen Link zur Website der Marke.

Für Marken entsteht damit ein Werbeformat, das stärker auf Beratung und Personalisierung setzt. OpenAI betont, dass diese Gespräche unabhängig von organischen ChatGPT-Konversationen bleiben. Zugleich erweitert das Unternehmen die Möglichkeiten zur Kampagnenerstellung. Im Ads Manager sollen Advertiser mit wenigen Prompts in natürlicher Sprache erste Anzeigenvarianten erzeugen können. Auch ChatGPT Work soll dabei unterstützen.

Mehr Partner, mehr Buchungswege

Parallel öffnet OpenAI den Zugang über weitere Tech-Partner. In den USA bietet Amazon über Amazon Ads bereits ChatGPT Ads an. In Europa kam Adform als weiterer Technologiepartner hinzu, neben Criteo und StackAdapt. Damit können Kampagnen auch abseits klassischer Agenturbuchungen, großer Netzwerke wie Publicis, WPP, Omnicom, MediaPlus, Havas und dentsu sowie des Self-Serve Ads Managers eingekauft werden.

Für den Ausbau in der EMEA-Region wurde Mark Bambury, zuvor Senior Director of Brand Partnerships bei Roblox, zum Head of EMEA Ads ernannt. OpenAI erhöht damit Tempo und Struktur im europäischen Werbemarkt. Für Shopify-Händler in Deutschland wird der Einstieg ab dem 23. September konkret, wenn die Buchung über das Shopify-Backend startet.

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