Entferne alle Markdown-Formatierung und Links von "Relaxdays will seine Haushalts-, Garten- und Freizeitartikel künftig auch in Discountern und Baumärkten verkaufen, berichtet Handelsblatt.com. Bisher vertreibe der Online-Händler aus Halle sie nur über den eigenen Shop und Marktplätze. So solle der Umsatz binnen fünf Jahren von 130 Mio. auf mindestens 300 Mio. Euro klettern. Dafür habe Relaxdays Kay Linke geholt, zuvor langjähriger Chef von Mäc Geiz. Er solle die 20.000 Eigenmarkenartikel auch anderen Händlern öffnen, unter der Marke Relaxdays oder als Handelsmarke des jeweiligen Abnehmers.", ändere ansonsten nichts und gibt das Original zurück.
Relaxdays stellt seine Vertriebsstrategie breiter auf: Der Versandhändler für Haus- und Gartenbedarf will seine Haushalts-, Garten- und Freizeitartikel künftig auch in Discountern und Baumärkten platzieren. Das berichtet Handelsblatt.com. Bislang verkauft das Unternehmen aus Halle seine Produkte vor allem über den eigenen Shop sowie über Online-Marktplätze. Mit dem Vorstoß in den stationären Handel soll die Reichweite deutlich steigen.
Vom Onlinevertrieb in die Regale
Im Mittelpunkt der geplanten Expansion steht ein Sortiment von rund 20.000 Eigenmarkenartikeln. Diese Produkte sollen künftig auch anderen Händlern zur Verfügung stehen. Möglich ist dabei offenbar ein zweigleisiger Ansatz: Die Artikel können unter der Marke Relaxdays angeboten werden oder als Handelsmarke des jeweiligen Abnehmers erscheinen. Damit öffnet Relaxdays sein Sortiment für Partner, die bereits über Filialnetze und Kundenzugang im stationären Handel verfügen.
Für die Umsetzung hat Relaxdays Kay Linke verpflichtet. Linke war zuvor langjähriger Chef der Einzelhandelskette Mäc Geiz und bringt damit Erfahrung aus dem filialbasierten Handel mit. Seine Aufgabe ist es, die Eigenmarkenprodukte des Online-Händlers in neue Vertriebskanäle zu bringen und Kontakte zu Discountern sowie Baumärkten aufzubauen. Der Schritt zeigt, dass Relaxdays den bisherigen Schwerpunkt im Onlinehandel um physische Verkaufsflächen ergänzen will.
Ambitioniertes Umsatzziel
Die neue Strategie ist mit einem klaren Wachstumsziel verbunden. Der Umsatz soll binnen fünf Jahren von 130 Mio. auf mindestens 300 Mio. Euro steigen. Der stationäre Vertrieb wird damit zu einem wichtigen Hebel, um zusätzliche Kundengruppen zu erreichen und größere Absatzvolumina zu erschließen. Besonders Discounter und Baumärkte bieten dafür naheliegende Anknüpfungspunkte, weil sie regelmäßig Sortimente aus den Bereichen Haushalt, Garten und Freizeit führen.
Für Relaxdays bedeutet der Schritt zugleich eine organisatorische Erweiterung des Geschäftsmodells. Während der bisherige Vertrieb auf den eigenen Shop und Marktplätze ausgerichtet war, erfordert die Zusammenarbeit mit stationären Händlern andere Einkaufs-, Sortiments- und Markenmodelle. Offen bleibt, welche Handelspartner zuerst eingebunden werden und in welchem Umfang die Produkte in die Regale kommen. Konkret benannt ist bislang das Ziel: In fünf Jahren soll Relaxdays mindestens 300 Mio. Euro Umsatz erreichen.
