
94 Händler bestimmen den Modemarkt
Vertikalisierung, Digitalisierung, Internationalisierung: Der deutsche Modehandel ist im Umbruch. Davon profitieren Branchengrößen wie H&M, Zara und Otto, zeigt eine aktuelle TW-Studie.
Thomas RehmRedakteurInternationale Händler
Auffällig ist die Internationalisierung des Marktes. 21 der 94 Unternehmen der TW Rangliste kamen 2014 aus dem Ausland oder hatten ausländische Gesellschafter. Zusammen stehen sie für einen Umsatz von weit über 10 Mrd. Euro.
Der Trend der Digitalisierung in Form der Migration von Marktanteilen vom stationären Handel zu E-Commerce hält weiter an. Mit der Otto Group steht seit Jahren ein Unternehmen an der Spitze des deutschen Modehandels, das die Erlöse (2014: 4,23 Milliarden Euro) überwiegend im Versand erwirtschaftet. Die weiteren im TW-Ranking gelisteten Versender kommen zusammen auf einen Umsatz von über 1,7 Milliarden Euro.
Detaillierte Informationen zum Ranking finden sich in der aktuellen Ausgabe der TextilWirtschaft (Nr. 47/2015).

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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