Arbeitsmarkt: Kaum Jobangebote für IT-Profis

Arbeitsmarkt: Kaum Jobangebote für IT-Profis

2 Min.Aktualisiert am
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Weiterhin Flaute auf dem IT-Arbeitsmarkt: Die Zahl der IT-Stellenanzeigen ging im ersten Quartal 2002 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 70% zurück.

Ein Blick auf die Branchen zeigt, dass insbesondere die IT- und TK-Hersteller für die Einbrüche im IT-Arbeitsmarkt verantwortlich sind: Hatten Software- und IT-Beratungshäuser in den ersten drei Monaten 2001 noch 9.085 Stellen zu besetzen, sind es in diesem Jahr nur 2.203. Dramatisch sieht es auch in der Telekommunikationsindustrie aus: Hier ist das Angebot von 2.629 auf 266 Stellen geschrumpft - und von einem UMTS-Boom zumindest im Jobmarkt nicht viel zu spüren.

Auch bei den IT-Anwenderfirmen halten sich selbst erfolgsverwöhnte Branchen wie der Maschinen- und Fahrzeugbau mit Neueinstellungen zurück: Seit Jahresanfang wurden mit 525 IT-Profis nicht einmal halb so viele neue Mitarbeiter wie im Vergleichszeitraum 2001 eingestellt.

Zu den größten Verlierern gehören die Internet-Spezialisten: Gerade 264 Offerten gab es für sie seit Jahresanfang (2001: 2.161). Auch E-Commerce-Experten sind derzeit bei den meisten IT-Arbeitgebern nicht gefragt: Noch genau 45 Jobs wurden für diese Berufsgruppe ausgeschrieben, während im Vorjahr immerhin 517 Stellen angeboten wurden. Einbrüche von über 70% gab es außerdem für IT-Kernberufe wie Anwendungsentwickler, Netzspezialisten und IT-Berater.

Laut Computerwoche zeigt sich allerdings ein kleiner Hoffnungsschimmer am Jobhorizont: Im März stieg die Zahl der IT-Offerten mit 2.946 Stellenanzeigen um 178 Angebote gegenüber dem Februar (2.768 Jobs). (ST)

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