Aus Neckermann wird Dienstleister für Versender

Aus Neckermann wird Dienstleister für Versender

Das Unternehmen Neckermann war unverkäuflich - nur das Hochregallager hat einen Investor gefunden. Und das rettet die Jobs von einigen Mitarbeitern.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Das Unternehmen werde Dienstleistungen für andere Versandhändler erbringen. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Bei der Neckermann-Pleite haben rund 2.000 Menschen in Frankfurt und Sachsen-Anhalt ihre Arbeitsplätze verloren.

Der Insolvenzverwalter hatte zuletzt Gläubigern des Versandhändlers wenig Hoffnung gemacht, ihre Forderungen wenigstens zum Teil eintreiben zu können. Im ersten Halbjahr 2012 habe Neckermann jeden Monat rund 20 Millionen Euro Verlust verbucht. "Die Betriebskosten haben jeden Gewinn aufgesogen", sagte Michael Frege von der Kanzlei CMS Hasche Sigle dem Magazin "Wirtschaftswoche". "Wir hätten nicht einmal mehr den nächsten Monatslohn für die Mitarbeiter überweisen können."

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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