Der Euro gilt als relativ fälschungssichere Währung. Dennoch waren im 2. Halbjahr 2013 19.350 falsche Banknoten in Deutschland im Umlauf, wie der Bundesverband der Deutschen Banken (BdB) mitteilt. Die neue Europa-Serie ist zusätzlich mit einer Lackierung versehen, die die Scheine noch haltbarer macht. Und: sie hat noch mehr Sicherheitsmerkmale. So soll es Fälschern schwerer gemacht werden, die Scheine nachzumachen.
So erkennen Sie falsche Banknoten: "Sehen Fühlen, Kippen"
Wie man eine gefälschte Banknote erkennt, dazu gibt der BdB folgende Tipps: Am besten wendet man das Prinzip „Sehen, Fühlen, Kippen" an. Erhält man einen Euro-Schein, sollte man ihn sich genau ansehen. Fälscher konzentrieren sich meist auf ein oder zwei Sicherheitsmerkmale.
Wer sich unsicher ist, ob eine Banknote echt oder gefälscht ist, der sollte unbedingt zur Hausbank geben und nachfragen. Wem eine falsche Banknote in die Hände kommt, sollte sofort die Polizei verständigen. Auf keinen Fall darf das Falschgeld weitergegeben werden. Wer dies tut, macht sich strafbar. Wichtig: Für Falschgeld gibt es keinen Ersatz.
Anfassen kann man den neuen Zehner erst ab dem 23. September 2014, wenn der überarbeitete Schein in den Umlauf gebracht wird. Die "alten" Banknoten werden zwar nach und nach aus dem Verkehr gezogen, behalten aber weiter ihre Gültigkeit.
Informationsmaterial der EZB zur Euro-Serie gibt es hier.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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