
"Deutschland rundet auf" zieht positive Jahresbilanz
Mehr als 21 Millionen Mal rundeten die Kunden von 19 Handelsunternehmen an der Kasse auf - und spendeten so mehr als eine Million Euro für benachteiligte Kinder in Deutschland.
Die positive Kundenresonanz bestätigt auch Franz Pröls, Geschäftsführer von Netto Marken-Discount: "Die Rückmeldung auf die Initiative ist bundesweit positiv: Insgesamt haben bisher mehr als 7,5 Millionen Netto-Kunden an unseren Kassen aufgerundet".
Mit dem vergleichsweise einfachen Spendensystem wollte der Initiator "wirklich jedem" die Möglichkeit geben, sich mit wenigen Cents einfach, aber wirksam für benachteiligte Kinder vor Ort einzusetzen, "um gemeinsam Deutschland besser zu machen", wie Vater es ausdrückt.
Ausschließlich deutsche Projekte für Kinder
Die aufgerundeten Spenden gehen demnach zu 100 Prozent an Kinder-Projekte in Deutschland, die in einem dreistufigen unabhängigen Verfahren geprüft und ausgewählt werden.
Seit März 2012 seien nacheinander die Projekte Eltern-AG, Klasse2000 und Big Brothers Big Sisters Deutschland gefördert worden. Aktuell spenden die Kunden für Hippy Deutschland, ein Projekt zur Kompetenz- und Sprachförderung benachteiligter Kinder im Vorschulalter. Durch die aufgerundeten Cents sollen zehn neue Standorte eröffnet und damit über 600 weitere Kinder erreicht werden.
Die Verwendung der Spendengelder werde nachhaltig durch Wirkungsmessung, kontinuierliche Reportings und Vor-Ort-Besuche kontrolliert, verspricht die Organisation.
"Deutschland rundet auf" startete am 1. März 2012 und wird vom Handelsverband Deutschland (HDE) unterstützt. Bei diesen 18 Händlern können die Verbraucher in gut 12.000 Filialen an rund 40.000 Kassen aufrunden: Bonprix, Depot, Dodenhof, Douglas, Jochen Schweizer, Kaufland, KiK, Marc O'Polo, Netto Marken-Discount, Peek&Cloppenburg KG Hamburg, Penny, Poco Einrichtungsmärkte, Reno, SinnLeffers, SportScheck, toom Baumarkt, Witt Weiden und WMF.
Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.
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