dmmv: E-Business-Politik im Wahljahr

dmmv: E-Business-Politik im Wahljahr

"Kanzler wird, wer die Digitale Wirtschaft stärkt!" Unter diesem Motto hat der Deutsche Multimedia Verband ein Dringlichkeitspapier veröffentlicht, um die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die deutsche E-Business-Industrie zu verbessern.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Die Verbandsmitglieder des dmmv sind sich einig, dass die kommende Legislaturperiode darüber entscheiden wird, ob die junge Branche ihre Rolle als Konjunkturmotor der deutschen Industrie langfristig wahrnehmen kann. Noch seien die rechtlichen Rahmenbedingungen nicht wettbewerbsfähig oder führten an den spezifischen Belangen der vom Verband vertretenen Industrie vorbei.

Zentrale Forderung des Papieres ist ein effektiver Schutz digitaler Güter sowie deren Anerkennung als kreditfähiges Wirtschaftsgut und die Vereinfachung des Patentschutzes. Als weitere Forderung nennt der Verband die Flexibilisierung von Weiterbildung und Beschäftigung in einer Branche, deren Marktumfeld sich durch eine hohe Schnelllebigkeit und Entwicklung auszeichne. Allgemeine Kriterien, wie sie bisher branchenübergreifend Anwendung fänden, schafften ein gründungsunfreundliches Klima in innovationsgetriebenen Branchen. Dritter Punkt des Papiers ist die Einrichtung von so genannten Founding-Agenturen, die maßgeblich zur Beschleunigung von Unternehmensgründungen in diesem Bereich beitragen sollen. Abschließend müsse der Staat selbst Wegbereiter einer modernen Gesellschaft sein und erhalte als Auftraggeber eine signalsetzende Funktion. So fordert das Papier ein zentrales Beschaffungsmanagement in Form eines Ausschreibungs-Portals.

Der ausführliche Vier-Punkte-Plan ist unter www.dmmv.de/download/punkteplan.pdf abrufbar. (ST)


KONTAKT:

Deutscher Multimedia Verband (dmmv) e.V.
Kaistraße 14
40221 Düsseldorf
Tel. 0211-6004560
Fax 0211-60045633
E-Mail: info@dmmv.de
Internet: www.dmmv.de

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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