Edeka-Chef rügt Energiepolitik der Bundesregierung

Edeka-Chef rügt Energiepolitik der Bundesregierung

Markus Mosa, Chef der Edeka-Gruppe, äußert in einem Interview scharfe Kritik an der Energiepolitik der Bundesregierung. Trotz der steigenden Stromkosten erwartet er aber stabile Lebensmittelpreise.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Mosa ist mit seiner Kritik nicht allein: Rewe-Chef Alain Caparros forderte bereits ein "Bündnis des Handels" gegen die Erhöhung der EEG-Umlage, da sie für selbstständige Kaufleute "existenzbedrohend" sei.

Stabile Lebensmittelpreise erwartet

Der Edeka-Chef erwartet gegenwärtig keinen Preisanstieg bei Lebensmitteln. An den Terminmärkten seien die Notierungen für einzelne Rohstoffe zuletzt weiter zurückgegangen, sagte er. Auch die steigenden Stromkosten der Lebensmittelhändler würden nicht auf den Verbraucher durchschlagen.

"Unterm Strich wächst unsere Verkaufsfläche in diesem Jahr um mehr als 200.000 Quadratmeter", sagte Mosa. Auch flächenbereinigt wachse der Umsatz, bei der Discount-Tochter Netto um mehr als zwei Prozent. In den Edeka-Märkten dürfte es doppelt so viel sein.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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