Edeka-Chef rügt Energiepolitik der Bundesregierung

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1 Min.Aktualisiert am
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Markus Mosa, Chef der Edeka-Gruppe, äußert in einem Interview scharfe Kritik an der Energiepolitik der Bundesregierung. Trotz der steigenden Stromkosten erwartet er aber stabile Lebensmittelpreise.

Mosa ist mit seiner Kritik nicht allein: Rewe-Chef Alain Caparros forderte bereits ein "Bündnis des Handels" gegen die Erhöhung der EEG-Umlage, da sie für selbstständige Kaufleute "existenzbedrohend" sei.

Stabile Lebensmittelpreise erwartet

Der Edeka-Chef erwartet gegenwärtig keinen Preisanstieg bei Lebensmitteln. An den Terminmärkten seien die Notierungen für einzelne Rohstoffe zuletzt weiter zurückgegangen, sagte er. Auch die steigenden Stromkosten der Lebensmittelhändler würden nicht auf den Verbraucher durchschlagen.

"Unterm Strich wächst unsere Verkaufsfläche in diesem Jahr um mehr als 200.000 Quadratmeter", sagte Mosa. Auch flächenbereinigt wachse der Umsatz, bei der Discount-Tochter Netto um mehr als zwei Prozent. In den Edeka-Märkten dürfte es doppelt so viel sein.

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