EHEC-Verdacht: Rewe verbannt spanische Gurken

EHEC-Verdacht: Rewe verbannt spanische Gurken

Rewe reagiert auf den Verdacht, spanische Gurken könnten für den EHEC-Erreger ursächlich sein, und nimmt die Produkte aus den Regalen. Die norddeutschen Bauern zeigen sich derweil erleichtert.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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"Im Sinne des Gesundheitsschutzes gegenüber den Kunden und Mitarbeitern werden sämtliche Märkte der Rewe Group kontinuierlich und aktuell über die Entwicklungen im Zusammenhang mit den EHEC-Erregern informiert", teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit.

Man sei in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden, um auf eventuelle neue Erkenntnisse zu den Ursachen des EHEC-Erregers unverzüglich zu reagieren, heißt es dort.

Noch keine endgültige Sicherheit über die Ursachen

In Norddeutschland zeigt man sich unterdessen erleichtert über die neusten Erkenntnisse zur Herkunft des aggressiven EHEC-Erregers: "Das schafft hoffentlich etwas Entspannung. Es ist ein gutes Zeichen für unsere Branche", sagte der Geschäftsführer der Fachgruppe Gemüsebau Norddeutschland, Axel Boese, am Donnerstag zu der Analyse des Hamburger Hygiene-Instituts.

Bis zu einer Entwarnung für die Bauern müsse aber feststehen, dass das Gemüse aus Spanien wirklich der einzige Träger des Bakteriums ist. Die Experten in der Hansestadt hatten den Erreger in Import-Gurken aus Spanien nachgewiesen. Bisher schlossen sie jedoch nicht aus, dass auch andere Lebensmittel als Infektionsquelle infrage kommen.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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