
Erlebnis bleibt beim Elektronikkauf auf der Strecke
Die meisten Elektronikhändler wirken verstaubt und haben Schwächen bei der Filialgestaltung und dem aktiven Verkaufen, zeigt eine Studie.
Apple sowie Bang & Olufsen vorn
Apple und Bang & Olufsen sind die Gewinner der Studie. Bei Apple fiel den Beratern vor allem die "Konvertierungskraft" in der Filiale auf, also Kaufinteressenten zu tatsächlichen Kunden zu machen. Bang & Olufsen punktete hingegen in der Studie mit seiner Produktpräsentation. Beide Händler verfügen demnach über eine hohe Mitarbeiterverfügbarkeit, kurze Wartezeiten und kompetente Beratung. Deutliche Optimierungspotenziale sehen die Berater hingegen bei Interdiscount, Galeria Kaufhof und Euronics.
"Elektronikhändler können das Kundenerlebnis in ihren Filialen noch deutlich steigern und damit Flächenproduktivität und Umsatz optimieren", ist Tobias Göbbel, Managing Partner und Retail Experte bei Batten & Company, überzeugt.
Batten & Company hat die Filialperformance und das Kundenerlebnis von 20 Elektronikanbietern in 60 Filialen in 6 deutschen und Schweizer Städten erhoben. Auf Basis von 60 Kriterien zeigt demnach die zentrale Kennzahl "StoreScore" die gesamte Filialleistung des jeweiligen Händlers entlang einzelner Kontaktpunkte. Die Ergebniszusammenfassung der Studie finden Sie hier
Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.
Alle Beiträge