Ernährungsbranche will Misstrauen abbauen

Ernährungsbranche will Misstrauen abbauen

Die Lebensmittelindustrie und -handel müssen derzeit viel Prügel einstecken. Nun kontert die Branche - und formiert sich in einem neuen Verein. Dessen Ziel ist unter anderem: Transparenz.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Die Organisation, der sieben Fachverbände als Mitglieder angehören, will für die gesamte Kette vom Hersteller bis zum Handel sprechen. Geplant ist ein Expertenbeirat, der ökologische und ethische Fragen wissenschaftlich betrachten soll.

Bereitschaft für Veränderungen

"Nahrungsmittel stammen weder aus dem Chemielabor noch von der Heidi-Alm", sagte Edeka-Chef und Vereinsvorstand Markus Mosa. Es gehe daher auch um Informationen, Transparenz und die Bereitschaft für Veränderungen. Der Präsident des Bundesverbands des Deutschen Lebensmittelhandels, Friedhelm Dornseifer, erklärte, die Branche wolle auch aktiv an kritischen Debatten über Lebensmittel teilnehmen.

Dem Verein mit Sitz in Berlin gehören unter anderem der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde, die Bundesvereinigung der Ernährungsindustrie und der Bauernverband an. Gefördert wird er von mehreren Unternehmen.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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