Ernährungsbranche will Misstrauen abbauen

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1 Min.Aktualisiert am
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Die Lebensmittelindustrie und -handel müssen derzeit viel Prügel einstecken. Nun kontert die Branche - und formiert sich in einem neuen Verein. Dessen Ziel ist unter anderem: Transparenz.

Die Organisation, der sieben Fachverbände als Mitglieder angehören, will für die gesamte Kette vom Hersteller bis zum Handel sprechen. Geplant ist ein Expertenbeirat, der ökologische und ethische Fragen wissenschaftlich betrachten soll.

Bereitschaft für Veränderungen

"Nahrungsmittel stammen weder aus dem Chemielabor noch von der Heidi-Alm", sagte Edeka-Chef und Vereinsvorstand Markus Mosa. Es gehe daher auch um Informationen, Transparenz und die Bereitschaft für Veränderungen. Der Präsident des Bundesverbands des Deutschen Lebensmittelhandels, Friedhelm Dornseifer, erklärte, die Branche wolle auch aktiv an kritischen Debatten über Lebensmittel teilnehmen.

Dem Verein mit Sitz in Berlin gehören unter anderem der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde, die Bundesvereinigung der Ernährungsindustrie und der Bauernverband an. Gefördert wird er von mehreren Unternehmen.

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