
Ernteausfälle verteuern Lebensmittel
Die Verbraucher müssen sich auf höhere Lebensmittelpreise einstellen. Aufgrund steigender Rohstoffepreise und schlechter Ernteaussichten rechnen die Verbände mit Preisanpassungen.
Björn BöerChefredakteurDer Verband rechnet angesichts der weniger guten Ernteerwartungen und der weiter hohen Nachfrage mit anhaltend hohen Rohstoffpreisen. Die gestiegenen Kosten schlügen unmittelbar auf die "ohnehin schwache" Ertragslage der Firmen durch, sagte Horst.
Insbesondere Brot und Brötchen könnten bald teurer werden. Die Großbäckereien streben an, höhere Preise auszuhandeln. "Im Herbst stehen die Jahresgespräche mit dem Einzelhandel an", sagte Armin Juncker, Geschäftsführer beim Verband Deutscher Großbäckereien, die viele Supermarktketten beliefern.
"Wir werden dabei versuchen, kräftige Preiserhöhungen durchzusetzen - anders geht es nicht mehr", sagte Juncker der Zeitung. Diese würden sich im unteren einstelligen Bereich bewegen, kündigte er an.
Im BVE sind Verbände der Nahrungsmittelhersteller, aber auch Konzerne wie Unilever, Nestlé oder Dr. Oetker organisiert.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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