Auch in diesem Jahr erwartet das Branchennetzwerk "Forum Fairer Handel" wieder zweistellige Zuwachsraten für fair gehandelte Produkte - der Wirtschaftskrise zum Trotz.
Zweistellige Zuwachsraten für 2009 erwartet
Auch für 2009 werden wieder zweistellige Zuwachsraten erwartet, teilte die Vereinigung mit. Bei Kaffee als bekanntestem fair gehandelten Produkt stieg der Absatz im vergangenen Jahr um 13 Prozent auf 5.200 Tonnen.
In der weltweiten Wirtschaftskrise sei fairer Handel besonders wichtig, sagte der Vorsitzende des Forums, Hans Christoph Bill. Viele Kleinbauern bekämen schwieriger Kredite und müssten für Brennstoffe und Dünger mehr bezahlen. In Deutschland wird knapp die Hälfte der fair gehandelten Produkte über bundesweit 800 Weltläden verkauft.
Neben Lebensmitteln zählen dazu auch Schmuck, Textilien und Kunst. "Fairer Handel" läuft über langfristige Verträge, bei denen die Produzenten höhere Preise als im sonstigen Welthandel bekommen.
Gemeinsam mit der Siegelorganisation FairTrade veranstaltet das Wirtschaftsmagazin "Der Handel" am 9. und 10. September die erste IFC - International Fairtrade Conference in Berlin. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
dpa, DH
