Für Verdi ist "die Zeit des Fastens vorbei"

Für Verdi ist "die Zeit des Fastens vorbei"

Der Streik als Ritual: Abermals legen Amazon-Beschäftigte die Arbeit nieder. Die Forderungen sind die gewohnten.Beschäftigte des Online ...

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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"Die Zeit des Fastens ist vorbei. Die Beschäftigten bei Amazon erwarten zu Recht den verbindlichen tarifvertraglichen Schutz ihrer Löhne und Arbeitsbedingungen. Das ist keine Forderung, die von außen an das Unternehmen herangetragen wird, sondern die klare Erwartung einer großen Zahl von Beschäftigten und der Verdi-Mitglieder bei Amazon“, betonte die Verdi-Streikleiterin in Bad Hersfeld, Mechthild Middeke.

Der Streit zwischen den beiden Kontrahenten ist festgefahren.
Verdi fordert für die Beschäftigten einen Tarifvertrag nach den Konditionen des Einzel- und Versandhandels. Das US-Unternehmen orientiert sich dagegen nach eigenen Angaben an der Bezahlung in der Logistikbranche. Die Auseinandersetzung läuft bereits seit Monaten - ohne erkennbaren Fortschritt. Bereits Ende März hatte Verdi in Leipzig zum Ausstand aufgerufen und auch das Weihnachtsgeschäft bei beiden Amazon-Standorten bestreikt.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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