go to emma – LEH goes digital

go to emma – LEH goes digital

Einkaufs- und Vertriebsprozesse zu optimieren, das ist die Idee. Eine Plattform vernetzt Lieferanten, Handel und Märkte des Lebensmittelhandels. Der Händler legt auf einer App sein Lieferanten-Netzwerk an und die Interaktion kann starten: Angebote, Aktionen, Terminvereinbarung bis zu Retouren oder Prozessoptimierungen lassen sich managen.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Das Problem: Die Interaktionen im Handel sind heute durch persönliche Gespräche, traditionelle Kommunikationsmittel und starre Abläufe geprägt. Gleichzeitig ist die Innovationsrate höher, der digitale Wettbewerb größer und die Ressource Mitarbeiter knapper. Für die Gründer Matthias Heußner, Matthias Schulz und Tobyas Faroß Grund genug, den Markt mit ihrem Start-up go to emma wachzurütteln.

„Die operative Kommunikation mit Bestandslieferanten erfolgt über eine Vielzahl von ungefilterten Kanälen. Eine transparente Bündelung der Angebote und Absprachen liegt selten vor. Gleichzeitig führt die analoge Betreuung von über 20.000 Lebensmittelmärkten, über 200.000 Gastronomiebetrieben und 10.000 Großhändlern zu extrem hohen Vertriebsaufwänden bei Lieferanten”, weiß Heußner. Die Lösung: eine Plattform, die Lieferanten, Handel und Märkte vernetzt.

Stationärer Lebensmittelhandel im digitalen Zeitalter

Mithilfe von go to emma werden Einkaufs- und Vertriebsprozesse vereinfacht. Der Händler legt innerhalb der App sein Lieferanten-Netzwerk an. Listungen, Aktionen und Kampagnen des Netzwerks werden über die Plattform bearbeitet.

Nicht zuletzt können Händler mit Lieferanten sogenannte smarte Interaktionen starten – von der Terminvereinbarung über die Einforderung von Angeboten bis hin zum Handling von Retouren. Der vernetzte Lieferant erhält so einen digitalen Kanal zu seinen Handelskunden.Dabei soll die Plattform noch weiter reichen und die Anbindung weiterer digitaler Partnerservices aus den Bereichen Personal, Marketing, Logistik und Prozessoptimierung bewirken. Das Ziel: Handel und Lieferanten dabei zu unterstützen, operative Prozesse zu verbessern, B2B Interaktionen zu vereinfachen und Kosten zu reduzieren.

Über etailment Start-ups

Unter "etailment Start-ups" gibt es werktäglich Porträts innovativer und spannender junger Unternehmen. Mit dem Auftritt stellen wir in Kooperation mit "Venture Daily" Start-ups entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor, die das Potenzial haben, den Handel langfristig zu verändern oder mit ihren Dienstleistungen ein vielversprechender Partner sein könnten. Alle bisher vorgestellten Start-ups finden Sie unter etailment-Startups.de.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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