Woolworth Deutschland ist noch flüssig. Die Arbeit kann trotz des eingeleiteten Insolvenzverfahrens erst mal weitergehen.
Kurzfristige Liquidät sichern
"Wir streben die Fortführung des Unternehmens an und wollen die kurzfristige Liquidität mit allen Beteiligten sichern, dazu stehen wir in Gesprächen mit Lieferanten und Vermietern", sagte Hermann. Wie die wirtschaftliche Situation des fast 83 Jahre alten Unternehmens genau aussieht wollte Hermann nicht sagen.
Auch Aussagen zur Zukunft der Mitarbeiter und der 311 Filialen in Deutschland machte er nicht. Das wolle er zunächst mit Mitarbeitern und Betriebsrat besprechen. "Es sind keine Kündigungen ausgesprochen worden", sagte er. Auf die Frage, wie groß er die Chance für eine Rettung der Kaufhauskette mit Hauptsitz in Frankfurt am Main sieht, antwortete Hermann: "Ich denke, es gibt gute Chancen, dass es weitergeht."
