Hermes startet "personalisierte" Werbekampagne

Hermes startet "personalisierte" Werbekampagne

Hermes stellt in der neuen Werbekampagne einzelne Paketzusteller vor. Damit will der Logistikdienstleister dem anonymen Onlinehandel ein Gesicht geben - und Händler als Kunden gewinnen.

SRSybille RoemerRedakteurin
2 Min.· Aktualisiert am
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Das Unternehmen will die Qualität und den Einsatz der Zusteller in der werblichen Kundenansprache kommunizieren, weil diese im Versandprozess eine zentrale Rolle einnehme. Insbesondere im von Anonymität geprägten Onlinehandel sei der Paketfahrer meist der einzige, mit dem der Besteller einer Ware direkt in Kontakt tritt.

Der Dienstleistung ein Gesicht geben

"Wir geben der Dienstleistung, die hinter der Paketlieferung steckt, ein Gesicht, das
für unsere Leistungsversprechen steht. Am Ende des Tages ist der
Kontakt an der Haustür das entscheidende Qualitätskriterium gegenüber dem
Wettbewerb", ist Frank Iden, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei der
HLGD, überzeugt.

Ziel sei es, "authentisch und persönlich" die Menschen vorzustellen, die jeden Tag dafür sorgten, dass Sendungen ihren Bestimmungsort erreichen. Entsprechend liefern alle in den Anzeigen abgebildeten Personen auch tatsächlich für Hermes Pakete aus, verspricht das Unternehmen.

400 selbstständige Vertragspartner

Die ausgewählten Protagonisten stünden stellvertretend für insgesamt 13.000 Paketboten in Deutschland. Diese sind bei bundesweit rund 400 selbstständigen Vertragspartnern – kleinen und mittleren Speditions- und Logistikunternehmen sowie Familienbetrieben – beschäftigt, die für Hermes die Zustellung übernehmen. Sie prägen damit das Markenbild von Hermes erheblich mit, argumentiert der Logistikdienstleister.

Hermes beteuert, die Seriosität potenzieller Vertragspartner sorgfältig zu prüfen und verbindliche Sozialstandards sowie Beschäftigungsbedingungen, die für Mitarbeiter und Vertragspartner in der Paketdistribution gelten, einzufordern.

Zielgruppe Händler

Zielgruppe der aktuellen Marketingmaßnahme sind neben den Konsumenten unter anderem auch Onlinehändler sowie stationäre Händler als potenzielle Betreiber von Verteilpunkten. Die Kampagne wurde in Zusammenarbeit mit der Agentur Lukas Lindemann Rosinski entwickelt.

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SR
Geschrieben vonSybille Roemer

Redakteurin

Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.

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