Karstadt verschiebt Aufsichtsratssitzung

Karstadt verschiebt Aufsichtsratssitzung

1 Min.Aktualisiert am
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Die für Donnerstag geplante Aufsichtsratssitzung von Karstadt ist verschoben worden. Das Unternehmen wartet nach dem Benko-Deal erst die Entscheidung des Bundeskartellamts ab.

Die Behörde muss die Übernahme des Warenhauskonzerns durch den österreichischen Investor René Benko erst genehmigen, dies erfuhr derhandel.de aus Unternehmenskreisen. Im Intranet von Karstadt wurde die Information an die Mitarbeiter bereits veröffentlicht.

Mit Freigabe des Kartellamts wird gerechnet

Am vergangenen Freitag war bekanntgegeben worden, dass der bisherige Eigentümer Nicolas Berggruen Karstadt für einen Euro an Benko verkauft. Benko gehörten bereits zuvor mehrere Karstadtimmobilien sowie Anteile an den Bereichen Karstadt-Sport und Premium, darunter das KaDeWe in Berlin.

Karstadt-intern wird damit gerechnet, dass die Freigabe der Kartellwächter erfolgt, da Benko auch mit den zusätzlichen Häusern keine marktbeherrschende Stellung haben wird. Insgesamt gehören ihm jetzt 122 Häuser, inklusive Sport und Premium. Die Warenhaussparte umfasst ohne die drei Premiumhäuser 83 Filialen.

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