Kaum einer will mit dem Smartphone zahlen

Kaum einer will mit dem Smartphone zahlen

Beim Bezahlen mit dem Smartphone klaffen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander: Während die Anbieter über die Technologie diskutieren, haben die Konsumenten daran kaum Interesse, zeigt eine Studie.

SRSybille RoemerRedakteurin
2 Min.· Aktualisiert am
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Während also die Anbieter von den mobilen Zahlungslösungen über Infrastruktur und Technologien diskutieren, geht das Thema an den potenziellen Nutzern offenbar noch vorbei. Zwar kennt die Mehrheit der Smartphone-Nutzer noch die zweidimensionalen QR-Codes (Quick Response), aber die Technologien NFC (Near Field Communication) ist nahezu jedem Zweiten (47 Prozent) unbekannt. Was der Übertragungsstandard BLE (Bluetooth Low Energy) ist, wissen hingegen 85 Prozent der Befragten nicht.

Vereinte Sicherheitsbedenken

Was die Smartphone-Nutzer aber eint, ist das Misstrauen gegenüber allen Technologien: Kaum jemand ist der Ansicht, dass die vorhandenen Technologien zuverlässig und sicher sind. NFC wird der Studie zufolge von 21 Prozent, QR-Codes sowie BLE von nur jeweils elf Prozent als sicherer Weg des Bezahlens angesehen.

"Auch wenn die Nutzer meinen, M-Payment sei schnell, einfach in der Handhabung und technisch innovativ, dürfte es für das mobile Bezahlen noch ein langer Weg werden, bevor es sich flächendeckend bei der Mehrheit der Smartphone-Besitzer durchsetzt", prophezeit Walter Freese, Head of Mobile Research bei TNS Infratest. Der Hauptgrund dafür ist seiner Meinung nach, dass zu wenig über konkrete Anwendungen und deren Vorteile für den Nutzer nachdacht wird.

Die TNS Infratest hat mit einer mobilen Befragungs-App Ende April dieses Jahres 1.002 Smartphone-Nutzer befragt.

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SR
Geschrieben vonSybille Roemer

Redakteurin

Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.

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