Koma+: Das Google-Netzwerk lässt Online-Retailer kalt

Koma+: Das Google-Netzwerk lässt Online-Retailer kalt

2 Min.Aktualisiert am
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Facebook? Na klar! Das Social Network gehört für die Online-Retailer zum Pflichtprogramm. Doch wie sieht es eigentlich bei Google+ aus? Ein bisschen Licht, aber ganz viele Schatten. Manch ein Player aus den deutschen Top-Rankings von ECC (Kundenzufriedenheit) und EHI (Umsatz) der Online-Händler behandelt die Nutzer dort - höflich gesagt - gerade einmal stiefmütterlich. Andere Auftritte sind bestenfalls eine Link-Wüste für SEO. etailment hat sich stichprobenartig umgeschaut und reichlich digit...

C&A: Zweimal und nie wieder: Die Nummer 12 im EHI-Ranking betreibt eine Platzhalter-Stratgie

Amazon: Der Riese hat wenig und selten was zu sagen.

Weltbild: Treibt es bunt und vielseitig

#BL+4010#

Bonprix: Beim Versender endete das Geschäftsjahr bei Google+ im November. Seitdem: Stille.

#BL+4012#

Otto: Füllhorn an Looks und Gewinnspielen für "Kreislinge" und eine eigene Fashion-Community

#BL+4014#

Zalando: Frech, bunt - eben Zalando.

Notebooksbilliger: Mehr als nur Techie-Träume. Hier gibts auch Infos und News.

Zooplus: Anfang März stellte Zooplus, immerhin Nummer 3 in Sachen Kundenzufriedenheit, einen neuen Kollegen vor. Seitdem kümmert sich vermutlich jeder nur um den Hund und keiner um G+

#BL+4016#

Musikhaus Thomann: Die Top-Benotung in Sachen Kundenzufriedenheit kann nichts mit G+ zu tun haben. Sang- und klanglos seit Dezember 2011

Tchibo: Kann sogar Stellenanzeigen per G+ und bietet auch sonst eine frische Mischung.

#BL+4018#

Baur: Drei Beiträge seit Jahresbeginn. Da wollen wir auch Sie nicht mit einem Screenshot überfordern.

Die Gründe für Koma+? Sicher vielseitig. Zielgruppe nicht entdeckt, Ressourcen auf Facebook konzentriert (obgleich einige Händler ganz gut mit doppeltem Content fahren), keine Ideen für das Netzwerk, schlechter ROI. Die guten Beispiele zeigen aber: Die Argumente gegen G+ gelten nicht für jeden. Guter Content und gute Ansprache rocken auch bei G+. Vielleicht sollte man G+ also doch zur Strategie addieren. Angesichts etlicher Social-Media-Wüsten dürfte hier noch leichter ein Durchkommen zum Kunden sein als bei Facebook.

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