Social Commerce

Verkaufen über soziale Netzwerke: Facebook Shopping, Instagram Checkout, TikTok Commerce und Social Selling als Vertriebskanal.

106 Beiträge

Foto: Person auf Sofa hält Smartphone, davor liegen gefalteter Pullover und Paket auf einem Couchtisch
© Black Forest Labs / Flux

Tiktok stellt KI-Verkäufer und Kasse direkt in den Feed

Tiktok kündigt für US-Nutzer einen KI-Einkaufsberater und eine Kasse direkt im Feed an, berichtet Retail-News.de. Der „Shopping Assistant“ merke sich im Gespräch Vorlieben, kläre Fragen zu Größen, Lieferung und Verfügbarkeit und begleite den Kauf aus dem Dialog heraus. Per „Buy Direct“ bestelle der Nutzer aus seinem For-You-Feed direkt bei Marken, ohne in einen externen Shop wechseln zu müssen.

Redaktion07.10.262 Min.
Foto: Person bereitet gefaltete Kleidung und Pakete vor einem Smartphone auf Stativ für Livestream vor
© Black Forest Labs / Flux

Tiktok Shop ist in Europa eine britische Veranstaltung

Großbritannien bleibt mit großem Abstand der wichtigste europäische Markt für Tiktok Shop, berichtet Channelx.world. Dort seien inzwischen mehr als 300.000 kleine und mittlere Unternehmen aktiv. 2025 habe das Handelsvolumen 2,63 Mrd. Euro erreicht, das entspreche 65 Prozent des europäischen Gesamtwerts. Es folge Spanien mit 570 Mio. Euro, vor Frankreich (360 Mio.) und Deutschland (350 Mio.), die erst seit März 2025 dabei sind. Für dieses Jahr erwarte der ECDB in allen Märkten annähernd eine Verdoppelung.

Redaktion06.10.262 Min.
Foto: Hände arrangieren eine helle Vase zwischen Kissen, Decke und Farbmustern auf einem Sofa.
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Wayfair nutzt Pinterest als Trendradar

Wayfair hat Pinterest-Suchdaten aus Großbritannien zu Produktkollektionen umgemünzt, berichtet Channelx.world. Zwölf Monate Suchverlauf hätten zwei Wohntrends freigelegt: „Cosy Spaces“ und „Dopamine Décor“. Die Suche nach „whimsy room decor“ etwa sei in einem Jahr um 655 Prozent gestiegen. Passend kuratierte Kollektionen auf Pinterest, von denen ein Klick direkt in den Shop führe, hätten mehr als 4,5 Prozent zusätzlichen Umsatz erreicht.

Redaktion02.10.263 Min.
Foto: Reisender prüft am Tisch sein Smartphone neben Stadtkarte, Notizbuch und gepackter Tasche.
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Airbnb zeigt, wo die Bekannten übernachtet haben

Airbnb verpasst seiner App eine soziale Ader, berichtet Engadget.com. Wer mit Bekannten vernetzt sei, sehe auf einer Karte deren vergangene oder geplante Reisen, könne ihre Bewertungen lesen und ihnen direkt in der App schreiben. Wie viel sichtbar werde, lege jeder selbst fest. Zudem liefere die Karte Kurzporträts von Stadtvierteln – aus Daten von Gästen, Gastgebern und nicht näher benannten „anderen Quellen“. Neue KI-Werkzeuge für Suche, Filter und Kundenservice starte Airbnb zunächst in den USA. In Europa ergänze der Konzern sein Dienstleistungsangebot bald um Essens- und Lebensmittellieferungen.

Redaktion01.10.263 Min.
Foto: Person präsentiert eine Jeansjacke vor einem Smartphone in einem Lager mit Kleiderständer und Boxen.
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ThredUp verkauft jetzt auch im Livestream

ThredUp geht auf Sendung: Der Second-Hand-Händler hat am Dienstag seine erste Live-Shopping-Show auf Whatnot gestartet, berichtet Fashionnetwork.com. ThredUp verkaufe dort ausgewählte Kleidung vom Preiseinstieg bis zum Luxuslabel, direkt aus den eigenen Distributionszentren. Zudem prüfe das Unternehmen, anderen Whatnot-Modehändlern eigene Ware, datengestützte Sortimentswerkzeuge und seine Logistik bereitzustellen.

Redaktion01.10.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Tiktok zahlt Alabama 100 Mio. Dollar
© OpenAI

Tiktok zahlt Alabama 100 Mio. Dollar

Tiktok zahlt dem US-Bundesstaat Alabama mindestens 100 Mio. Dollar und umschifft damit einen Prozess, der am Montag beginnen sollte, berichtet Techcrunch.com. Der Staat hatte der Plattform vorgeworfen, Nutzer über die Sicherheit getäuscht und Kinder gezielt süchtig gemacht zu haben. Unter nicht näher bezeichneten Bedingungen könne die Summe laut Generalstaatsanwaltschaft auf 300 Mio. Dollar klettern. Zudem müsse Tiktok für Minderjährige ein Tageslimit von zwei Stunden, zusätzliche Elternkontrollen sowie Beschränkungen für nächtliches Scrollen und kosmetische Filter einführen.

Redaktion28.09.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Zehn Jahre Tiktok: Vom Playback-Portal zur Kaufmaschine
© OpenAI

Zehn Jahre Tiktok: Vom Playback-Portal zur Kaufmaschine

Vor zehn Jahren ging in Peking die App „A.me“ an den Start, aus der erst Douyin und dann Tiktok wurde, berichtet Heise.de. Der Feed sei aber nie dem Freundesnetz gefolgt, sondern dem Interesse: Die „For You“-Seite messe Verweildauer millisekundengenau und hebe auch Accounts ohne Follower vor Millionenpublikum. Meta, Google und Snapchat zogen nach. Mit eigenem Shop, Live-Verkauf und Kauf per Fingertipp pflügt Bytedance inzwischen ein Revier um, das lange Amazon und dem Einzelhandel gehörte.

Redaktion21.09.263 Min.
Geschenkekauf 2.0: Wie Verbraucher mit KI schenken
© Unsplash

Geschenkekauf 2.0: Wie Verbraucher mit KI schenken

Auf Fachkonferenzen gilt der KI-gestützte Umbruch im Handel oft als ausgemachte Sache. Eine eigene Verbraucherbefragung legt nahe, dass der Markt differenzierter ist. Leif-Eric Marx, Managing Director DACH & CEE beim Geschenkkarten-Anbieter BHN (Blackhawk Network), zeigt, welche digitalen Kanäle bereits im Alltag angekommen sind und wo Anbieterversprechen der tatsächlichen Nutzung vorauseilen.

etailment19.09.264 Min.
Foto: Frau am Küchentisch betrachtet ein Smartphone, daneben liegen Notizbuch, Stift und Tasse.
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Meta haftet für Fakeanzeigen

Meta muss gefälschte Anzeigen und Profile auf Facebook und Instagram vorab herausfiltern, statt sie erst nach Meldung zu löschen, berichtet Spiegel.de. Das Landgericht Frankfurt gab damit der Plattform „Finanzfluss“ und derem Gründer Thomas Kehl recht, mit deren Gesicht und Namen Betrüger Anleger in Whatsapp-Gruppen angelockt hätten. Wer per Algorithmus über die Ausspielung entscheide und daran verdiene, sei kein neutraler Speicherplatz, befanden die Richter. Bei Verstößen drohten bis zu 250.000 Euro Ordnungsgeld, zudem müsse Meta die Einnahmen aus den Fakeanzeigen offenlegen.

Redaktion18.09.262 Min.
Foto: Kosmetikprodukte, Smartphone auf Stativ und Versandtaschen auf hellem Tisch vor unscharfen Regalen
© Black Forest Labs / Flux

Sephora USA: Erst Tiktok, dann die Filiale

Ab 19. September verkauft der Beautyhändler Sephora in den USA Neuheiten zuerst in einem Tiktok-Pilotshop, berichtet Retail-News.de. Einmal im Monat bringe dann der „Sephora Drop Shop“ Produkte ausgewählter Partnermarken, angeschoben von Teasern und Creator-Clips; ein Livestream mit Markengründern verkaufe sie schließlich direkt. Erst danach lande eine Auswahl auf Sephora.com und in den Filialen. Wie lange das dauern werde, lasse der Händler offen.

Redaktion17.09.263 Min.
Foto: Offener Versandkarton mit Kleidung, Kosmetik und Elektronik auf Packtisch im Lager.
© Black Forest Labs / Flux

Tiktok Shop setzt in den USA 15 Mrd. Dollar um

Tiktok Shop setzte 2025 in den USA 15,1 Mrd. Dollar um, 68 Prozent mehr als im Vorjahr, berichtet Retailnews.asia. Für 2026 peile Bytedance 20 Mrd. Dollar an. Mode, Kosmetik und Unterhaltungselektronik hätten den Großteil der Bestellungen ausgemacht. Niedrige Provisionen und subventionierter Versand lockten Händler weg von Amazon. Partnerlager in Kalifornien und Texas verkürzten die Versandwege. Zu erwarten sei, dass die Werbekosten für die Händler weiter steigen werden.

Redaktion16.09.262 Min.
Händler verpackt und übergibt Paket eigenverantwortlich für den Cross-Border-Versand nach Großbritannien
© Black Forest Labs / Flux

Tiktok überbrückt den Ärmelkanal in beide Richtungen

Händler aus Deutschland und sieben weiteren EU-Ländern dürfen künftig über Tiktok Shop nach Großbritannien verkaufen, berichtet Ecommercenews.eu. Der Pilot starte am 21. September, breiter gehe es ab dem 19. Oktober los. Den Versand über den Kanal müsse aber jeder Händler selbst organisieren: Er wähle den Lieferdienstleister, zahle ihn und, vor allem: hafte, wenn das Paket nicht ankomme. Umgekehrt stehe britischen Händlern der Weg in zwölf europäische Märkte offen.

Redaktion08.09.262 Min.

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