Das vergangene Jahr wurde trotz weltweiter Finanzkrise unterschiedlich bewertet. Die Befragten in den Schwellenländern sahen 2010 nicht so schlecht für sich und ihre Familien. In Deutschland gaben 41 Prozent der Befragten an, 2010 kein gutes Jahr gehabt zu haben - 13 Prozent weniger als im Rest Europas. Am schlechtesten wird 2010 von Ungarn (78 Prozent), Spaniern (62 Prozent) und Polen (57 Prozent) bewertet.
Deutsche Vorsätze für das neue Jahr: Sport und Familie
Mehr als zwei Drittel der Deutschen (69 Prozent) wollen mit guten Vorsätzen ins neue Jahr gehen. Damit liegt Deutschland allerdings fast am Ende des weltweiten Rankings. Nur Japan (65 Prozent) und Ungarn (26 Prozent) zeigen noch weniger Begeisterung für gute Vorsätze. In Indonesien (95 Prozent), Südafrika (93 Prozent) und China (92 Prozent) hingegen will fast jeder Befragte das Jahr für positive Veränderungen nutzen.
Anders in Deutschland: Hier stehen finanzielle Belange deutlich hinter familiären und gesundheitlichen. So möchte jeder Fünfte 2011 wieder sportlich mehr trainieren und je 17 Prozent der Befragten mehr Zeit mit der Familie verbringen oder einen gesünderen Lebensstil führen.
Im internationalen Vergleich zeigt sich laut Studie, dass vor allem gebildete Konsumenten mit hohem Einkommen Vorsätze für das neue Jahr fassen. Befragte unter 35, unverheiratet und mit Beschäftigung nehmen sich laut der Studie am ehesten etwas für das neue Jahr vor.

Redakteur Der Handel und etailment
Steffen Gerth ist Redakteur bei Der Handel und etailment. Für das Digital-Commerce-Magazin der dfv Mediengruppe schrieb er unter anderem die wöchentliche Kolumne "Die Woche im Handel" mit Analysen zum Strukturwandel im deutschen Einzelhandel.
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