
Ladung ohne Kleber und Kamine
Die Lebensmittelhändler sind recht zufrieden mit den Verpackungen und den Logistikdienstleistungen. Unter anderem haben die Lieferanten die Ladungssicherung verbessert, zeigt eine EHI-Studie.
Thomas RehmRedakteurEben und bündig
Auch das Lagenbild ist bei einem Großteil der Produkte eben und flächenbündig, Palettenüberstände werden vermieden. ISO-Modulmaße bei den Transportverpackungen hingegen werden noch zu wenig eingehalten, wodurch Löcher und "Kamine" entstehen können. Ein geschlossenes Lagenbild werde bei einem Großteil der Produkte eingehalten, aber – obwohl es als Selbstverständlichkeit gelten sollte – noch längst nicht bei allen. Dies ist allerdings Voraussetzung für ein reibungsloses Depalettieren und daher eine entscheidende Forderung der Händler mit automatisierter Handelslogistik, so das EHI.
Bei den Einweg-Transportverpackungen seien die logistischen Anforderungen größtenteils gut umgesetzt. So sind nahezu alle Waren sicher vor Beschädigung während des Transports geschützt, die Artikel stapelbar und fast immer ohne die sogenannten Stapelnasen angeordnet. Leichtes Optimierungspotential besteht demnach noch bei der Abstimmung der Anforderungen für die Logistik mit denen für den Point of Sale (POS), vor allem was den Öffnungsmechanismus, die so genannte Traysteghöhe und die Deckelbefestigung angeht.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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