
Lebensmittel auf Rezept
Ein Rezeptberater soll im real-Future Store die Kunden zum Kauf animieren. Nebenbei können die Hersteller aber auch für ihre Produkte werben.
Gericht per Stichwortsuche
Neben einem berührungsempfindlichen Bildschirm verfügt der Terminal auch über einen Thermodrucker. Über eine selbsterklärende Benutzeroberfläche sollen die Verbraucher aus verschiedenen Kategorien Rezepte wählen und diese samt Zutatenliste mit automatisch berechneter Anzahl der Portionen über den Drucker des Terminals ausdrucken können.
Dabei ist auch eine Stichwortsuche nach bestimmten Gerichten oder Zutaten möglich.
Kulinarische Highlights für Daheim
"Wir sind uns sicher, dass die Kunden des Stores von unserem Rezeptberater begeistert sein werden", sagt Florian Brinkmann, Geschäftsführer von xplace. "Schließlich bietet er jede Menge Anregungen für neue kulinarische Highlights, die sie mit den im Markt erhältlichen Zutaten einfach nachkochen können."
Auch die Industrie soll bald eingebunden werden: Derzeit laufen Gespräche mit möglichen "Premium-Partnern", die den Absatz ihrer Produkte durch die im elektronischen Beratre hinterlegte Rezepte "gezielt steigern können", wie Brinkmann betont. "Viele Gespräche zeigen, dass die Markenartikler sehr an dieser Möglichkeit der Produktpräsentation interessiert sind. Denn häufig ist für sie ein eigenes Kiosk-System nicht rentabel."
Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.
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