Mit Technik können klassische Händler flexibler und dynamischer auf Kundenwünsche reagieren. Kürze Wege für den Kunden, kürzere Lieferzeiten und eine bessere Customer Experience sind das Ziel. Die Digitalisierung der Läden ist eines der ganz großen Themen auf der Shoptalk Europe und eine der großen Baustellen von Media-Saturn.
Im Kern besteht der Laden aus mannshohen Screens, die das komplette Online-Sortiment von Media Markt anzeigen. Mitarbeiter führen durch das Sortiment. Regale waren gestern. Im Lager sind rund 5000 Produkte vorrätig. Ein Roboter packt die an den Screens bestellte Ware ins Abholfach. Auch Online-Bestellungen lassen sich dort abholen. Auch wenn der Shop, schon vor einem Jahr eröffnet, noch im Labormodus ist, zeigt sich da doch der unbedingte Willen zur Digitalisierung. Das gilt ebenso für die Kooperation mit dem digitalen Assistenten IBM Watson, Instore Analytics oder auch das in Deutschland mit reichlich PR-Erfolg durchgereichte Duo Paul und Paula. Paul, der knuffige Roboter, der Kunden durch den Laden führt und Paula, die per Augmented Reality grafisch aufbereitete, virtuelle Zusatzinformationen am Regal bietet - wenn sich der Kunde vorab eine HoloLens-Brille von Microsoft aufsetzt.Die Versuche sind damit längst nicht beendet.
In Kopenhagen kündigte Wild zudem für Oktober eine eigene Virtual Reality E-Commerce-Shopping-Lösung an. Wie so ein Shop in VR aussehen könnte? Erste Demo-Bilder des Virtual Reality Shoppings bieten einen groben Eindruck. Siehe Bild. Chinas Online-Riese Alibaba erprobte übrigens schon Ende 2016 den VR-Shop "Buy+", kooperierte dabei unter anderem mit Macy`s.
