
Mehr Supermärkte in der City erwartet
Die Zahl von Supermärkten in Citylagen wird nach Einschätzung von Friedhelm Dornseifer zunehmen. Der Verbraucher sucht persönliche Beratung, sagte der Präsident des Verbandes für Lebensmittelhandel.
Thomas RehmRedakteurPackungsaufschriften reichen nicht
Einige Handelsketten haben in der jüngeren Vergangenheit bereits vermehrt in Wohngebieten von Großstädten kleinere Filialen eröffnet. Ein Schwerpunkt liegt dabei meist auf Fertig-Produkten im weitesten Sinne, um den veränderten Lebensbedingungen der Menschen entgegenzukommen.
In kleineren und mittleren Städten gehe es um ein Vollsortiment, denn in vielen Fußgängerzonen gibt es heutzutage keinen einzigen Lebensmittelladen mehr.
Auch die Rolle der Verkäufer als Ansprechpartner für die Kunden werde im Lebensmittelhandel wieder wichtiger, sagte Dornseifer.
"Viele Kunden wünschen sich mehr Beratung. Das hat auch mit Vertrauen zu tun", betonte der Verbandschef. Dies gelte keineswegs nur für ältere Menschen, sondern auch für ernährungsbewusste jüngere Leute. Über gesunde und ausgewogene Ernährung wollten die Kunden sich nicht nur durch Anzeigen und Packungsaufschriften informieren, sondern auch im Laden jemanden dazu fragen können.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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