Merkel mischt sich in Preisdiskussion ein

Merkel mischt sich in Preisdiskussion ein

Angela Merkel als Konsumentenschützerin: Auf dem Verbrauchertag kritisierte die Bundeskanzlerin die Talfahrt der Milchpreise und forderte mehr Datenschutz.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Die Kanzlerin gab sich verbraucherfrundlich und forderte auch verständlichere Informationen bei Produkten. Sie will sich darüber hinaus für mehr Datenschutz bei Adressen und eine bessere Finanzberatung einsetzen.

Merkel eröffnete die Veranstaltung des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, die "mehr Schutz für Familien im Konsum-Alltag" forderte.

Überforderte Verbraucher

Bei rund 2.600 Anbietern von Telekommunikationsdiensten, 15.000 Stromtarifen oder 11.000 ambulanten Pflegediensten seien Familien nicht nur gefordert, sondern zunehmend auch überfordert, sagte Verbandschef Gerd Billen. „Verbraucher sein nimmt für Familien die Dimension eines Vollzeitjobs an."

Billen appellierte an Bund, Länder und Kommunen, die Zahl der Beratungsstellen von derzeit 190 auf rund 400 zu verdoppeln. Als Begründung erklärte er, durch die Wirtschaftskrise müssten die Bürger ihre finanzielle Situation noch sorgfältiger durchdenken.

dpa / DH

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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