Milchbauern blockieren Aldi-Lager

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2 Min.Aktualisiert am
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Gegen niedrige Milchpreise: Rund 40 Bauern haben die Zufahrtswege zum Aldi-Zentrallager in Norddeutschland gesperrt. Der Protest richte sich aber nicht gegen den Handel, sagt deren Verband.

Derzeit erhalten Bauern etwa 24 Cent pro Liter Milch - rund ein Drittel weniger als 2008. Dagegen hatten bereits am vergangenen Wochenende Bauern in zahlreichen Städten bundesweit protestiert.

Proteste "nicht gegen LEH"

Die Milchbauern wollen sich mit weiteren Aktionen in ganz Deutschland gegen die niedrigen Preise für ihr Produkt wehren, sagte am Montag Romuald Schaber, Chef des Bundesverbands deutscher Milchviehhalter (BDM) mit Sitz im bayerischen Freising.

Die Proteste richteten sich aber nicht gegen den Lebensmittelhandel, sondern gegen die Politik, betonte er. Für die Milchbauern seien "vollkommen verrückte und falsche Rahmenbedingungen" entstanden, weil in den vergangenen Jahren die Milchquote schrittweise angehoben worden sei.

Erst durch die größeren Milchmengen sei es zu einem Preisverfall gekommen, sagte Schaber. Der Handel könne nichts dafür. Die Milchbauern wehren sich seit Wochen, weil sie wegen der niedrigen Preise um ihre Existenz bangen.

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