Mobile Payment: Neue Lösungen gegen die Hemmschwelle

Mobile Payment: Neue Lösungen gegen die Hemmschwelle

Wie macht man Mobile Payment dem Kunden schmackhaft? Einfachheit und Schnelligkeit? Oder doch eher verspieltes Heranführen des Verbrauchers an die neuen Möglichkeiten? Auch die Sicherheit ist ein wichtiger Faktor. Zwei Lösungen experimentieren mit unterschiedlichen Ansätzen.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Schauen wir einmal nach Tirol: Dort haben der Tiroler Lebensmittelhändler MPREIS (die übrigens ein interessantes Website-Design nutzen) )und die Hypo Tirol Bank die "Secure Shopping App" eingeführt.
Die verspricht "Bezahlen im Handumdrehen".
Das Video dazu vermitteln den Eindruck eines recht simplen Vorgangs. Pin am Smartphone eingeben, die App erstellt einen Barcode, der wird an der Kasse gescannt - fertig. Über den Bezahlcode wird dabei eine Überweisung zwischen Bank und Händler eingeleitet und die Bezahlung ist in Sekundenbruchteilen durchgeführt.

Einen anderen Ansatz vcerfolgt ein Pilotprojekt bei Emmas Enkel in Zusammenarbeit mit dem E-Commerce-Dienstleister OXID eSales und der Agentur für Digitalkommunikation people interactive. Im Zentrum steht hier, wie auch schon bei der Zusammenarbeit zwischen Deichmann und Itellium, die PayPal QRShopping App.

Dabei soll ein großflächiger interaktiven Touch-Display im Ladenlokal die Kunden spielerisch an das mobile Shopping heranführen. Statt am Regal wählen Kunden ihre Artikel am Display und sammeln sie im virtuellen Einkaufswagen. Mit der PayPal QRShopping App können sie dann ihren Einkauf per Smartphone bezahlen und sich diesen ganz bequem nach Hause liefern lassen. Statt in der Kassenschlange anzustehen, kann der Kunde seinen virtuellen Einkauf sogar noch mobil auf dem Heimweg zahlen. Den passenden QR-Code liefert das PoS-System.

"Futuristische Einkaufserfahrung", nennt das Sebastian Diehl, Gründer und Geschäftsführer Emmas Enkel. Eine Erfahrung, die die Hemmschwelle beim mobilen Bezahlen senken könnte.
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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