Alibaba legt deutlich zu, dm bietet Shopping-App, Amazon, Lululemon, Google, Fitbit

Alibaba legt deutlich zu, dm bietet Shopping-App, Amazon, Lululemon, Google, Fitbit

In wenigen Wochen endet das Jahrzehnt, die 20er Jahre beginnen - und wir leben in einer Welt mit Flugtaxis, autonomen Autos, Uhren wie in Knight Rider, Haushalts-Robotern und immer noch müssen sich etliche deutsche Handelsunternehmen zur Digitalisierung erst noch aufraffen. Ob das noch reicht? Wer die Zukunft nicht rechtzeitig anpackt, bleibt halt ein Teil der Vergangenheit. Es geht aber auch anders.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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HANDEL NATIONAL


Ein Modehaus macht sich von Amazon abhängig - gerne
32 Jahren gab es das Modehaus Scheuchenzuber, jetzt verkauft die Familie ausschließlich über Amazon. Die Geschichte aus dem Bayrischen Wald in der TextilWirtschaft ist ein Lehrstück über Digitalisierung und über den Mut, alte Zöpfe abzuschneiden. Was in diesem Fall erfolgreich war.
dm bietet Shopping-App
Die Drogeriemarkt-Kette dm bringt eine Einkaufs-App auf den Markt. Sie bietet neben dem Webshop auch personalisierte Empfehlungen, Anzeige der Filial-Verfügbarkeit und die Integration von Payback. Außerdem gibt es Coupons von Markenartiklern, liest man in der Lebensmittel Zeitung. Vorerst gibt es die App "Mein dm" nur für Android-Nutzer.
Amazon bietet visuelle Suche für Mode Amazon ist gegenwärtig ganz sicher kein Innovationsführer. Deutlich später als Mitbewerber bringt Amazon mit Style Snap jetzt auch in Deutschland ein Feature zur Bilderkennung auf den Markt. StyleSnap dient der visuellen Suche. Nutzer können Bilder hochladen und erhalten dann Produktempfehlungen für Modeartikel.

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INTERNATIONAL

Alibaba legt deutlich zu
Alibaba hat den Gesamtumsatz im zweiten Quartal um rund 40% auf 14,5 Milliarden Euro gesteigert. Das operative Ergebnis wuchs im Jahresvergleich sogar um 51%. Die Zahlen übertreffen zwar alle Erwartungen, aber so recht traut die Börse dem chinesischen Braten nicht über den Weg. Die Aktie verlor am Freitag zum Tagesende sogar an Wert.



Lululemon investiert in Fitness-Spiegel
Fitness-Ausrüster Lululemon investiert in das Technologie-Start-up Mirror. Das baut unter anderem einen großen smarten Spiegel für die Wohnung, vor dem man turnen und sich auf dem Display Übungen und seine Fortschritte anzeigen lassen kann.

Google kauft Fitbit und Gesundheitsdaten
Die Google-Mutter Alphabet kauft für rund zwei Milliarden Dollar die Fitness-Firma Fitbit. Google bekommt damit Milliarden von Fitness- und Gesundheitsdaten der Smartwatch-Besitzer. Das kann man gruselig finden. Anstößiger aber sind in diesem Zusammenhang eher die Pläne von Gesundheitsminister Jens Spahn für eine gigantische Datenbank mit sämtlichen Behandlungsdaten von allen gesetzlich Versicherten. Für die Forschung. Okay. Nutzen will man aber wohl nur die Daten gesetzlich Versicherter. Privatversicherte sind ausgenommen. Das ist eine Zweiklassengesellschaft.

Lesetipp des Tages
Unsere Entscheidungen beim Einkauf sind ja nicht immer rational. Emotionen spielen eine zentrale Rolle. Wie Uber Psychologie nutzt, um die Customer Experience zu verbessern, beschreibt UX-Design.
Umfrage des Tages
Die Kollegen von "Der Handel" lassen sich bei Twitter testweise bei der Blattplanung helfen. Welche Themen gefragt sind, wollen sie per Umfrage dort wissen. Stimmen Sie mit ab.
Favorit der Leser
An Zalando zeigt sich die Perfidie der Wirtschaft: Der Onlinehändler hat große ökologische Ziele. Doch die Anleger finden so etwas doof. Das ist angesichts des Klimawandels unverschämt.
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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