Kleinanzeigen.de, Frühlingsputz bei Ebay, Zalando, Amazon.ie, Google, Lieferando, Debenhams, Social Commerce, KI- Einkaufsberater

Kleinanzeigen.de, Frühlingsputz bei Ebay, Zalando, Amazon.ie, Google, Lieferando, Debenhams, Social Commerce, KI- Einkaufsberater

Aktuelle E-Commerce-News: Kleinanzeigen.de, Frühlingsputz bei Ebay, Zalando, Amazon.ie, Google, Lieferando, Debenhams und weitere Themen im Überblick.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
5 Min.· Aktualisiert am
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Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.

HANDEL NATIONAL

Erweiterter Angebotsradius bei Kleinanzeigen.de zu kaufen
Kleinanzeigen.de führt eine neue Funktion ein, die es gewerblichen Anbietern ermöglicht, ihre Dienstleistungen in einem Umkreis von bis zu 200 Kilometern anzubieten, berichtet Onlinehaendler-News.de. Diese „Erweiterter Umkreis“-Option richte sich beispielsweise an Handwerker, Haushaltshilfen oder Umzugsunternehmen, die bisher nur an ihrem Standort inserieren konnten. PRO-Nutzer koste die 30-tägige Reichweitenerweiterung 8,99 Euro pro Anzeige.

Amazon: Erste Aktionstage vom 25. bis 31. März
Amazon veranstaltet laut Medienmitteilung mit den „Frühlingsangeboten“ vom 25. bis 31. März seine ersten Aktionstage in diesem Jahr. Die gewährten Preisnachlässe stünden allen Kunden offen, auch wenn Prime-Mitglieder von Vorteilen wie Same-Day-Lieferung profitieren würden. Dieses Jahr lege der Onlineriese laut T-Online.de besonderen Wert auf reduzierte Lebensmittel und Modeartikel von Marken wie Nespresso, Lindt, Tommy Hilfiger und Nike.

Der Frühlingsputz spiegelt sich in Ebay-Suchen
Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Suchen auf Ebay, wie der „Frühlings-Shopping-Report 2025“ laut Pressemitteilung bestätigt. 58 Prozent der Deutschen konzentrieren sich auf Balkon und Garten und suchen Pflanzen (plus 210 Prozent) und Werkzeug (plus 90 Prozent), 41 Prozent frühlingsputzen in ihren vier Wänden und brauchen Bettwäsche (plus 80 Prozent) und Wanddekoration (plus 40 Prozent), 30 Prozent denken auch an ihr Auto und suchen neue Reifen und Felgen (plus 80 Prozent). Frühling, ja du bist’s! Dich hab ich vernommen!

Zalando korrigiert Preisangaben nach belgischer Behördenrüge
Zalando hat nach Beanstandungen der belgischen Wirtschaftsinspektion FPS Economy seine Website überarbeitet, berichtet Fashionunited.de. Die Behörde habe etwa 180 Beschwerden gesammelt und während des Sommerschlussverkaufs 2022 selber Verstöße gegen die Preisauszeichnung festgestellt. Der Modehändler habe Referenzpreise falsch angezeigt, Rabatte fehlerhaft berechnet und mit „Deal“-Bannern für Produkte ohne echte Preisnachlässe geworben. Nach anfänglichem Widerstand der deutschen Behörden habe der Europäische Gerichtshof am 26. September 2024 die belgische Position bestätigt.


HANDEL INTERNATIONAL

Irland hat sein eigenes Amazon – Amazon.ie
Amazon hat in Irland seinen neuen Online-Shop „Amazon.ie“ eröffnet, wie das Unternehmen mitteilt. Kunden könnten nun aus über 200 Mio. Produkten wählen, ohne zusätzliche Zollgebühren zu zahlen. Irische Kleinunternehmen hätten über den Marktplatz bereits im Vorjahr Exportumsätze von mehr als 170 Mio. Euro erzielt, wobei über die Hälfte außerhalb der EU generiert worden sei. Eine geplante „Brands of Ireland“-Seite solle künftig lokalen Unternehmen neue Absatzchancen eröffnen und deren Sichtbarkeit im wachsenden irischen E-Commerce-Markt stärken.

Googles größte Übernahme: 32 Mrd. Dollar für Wiz
Google übernimmt das Cloud-Security-Unternehmen Wiz für 32 Mrd. Dollar, wie Alphabet bekanntgab. Die Fusion solle „eine umfassende Sicherheitsplattform für die KI-Ära“ schaffen, die zusätzlich auch die Kosten senke. Wiz biete cloudbasierte Cybersicherheitsprodukte, die durch KI-Unterstützung auf Bedrohungen in Echtzeit reagieren. Auch nach dem Umzug in die Google Cloud solle die Kompatibilität mit Konkurrenzdiensten wie AWS und Azure gewährt bleiben. Noch im Juli habe Wiz ein Übernahmeangebot von 23 Mrd. Dollar abgelehnt.

Lieferando Österreich entlässt alle angestellten Fahrer
Lieferando beendet alle festen Anstellungsverhältnisse seiner Fahrradkuriere in Österreich und stellt das gesamte Logistikmodell auf freie Dienstverträge um, berichtet Derstandard.de. Rund 966 Mitarbeiter verlören dadurch ihren Job, wobei das Unternehmen selbst von etwa 600 Betroffenen spreche. Der Konzern begründe diesen Schritt mit massiven Wettbewerbsnachteilen gegenüber Foodora und Wolt, die ausschließlich mit freien Dienstnehmern arbeiten würden. Der vor fünf Jahren geschaffene Kollektivvertrag für Fahrradboten, der Mindestlöhne, bezahlten Urlaub und Entlohnung im Krankheitsfall garantiere, werde damit zur Makulatur.

Debenhams startet eigenen Zahlungsdienst
Der Online-Marktplatz Debenhams führt einen neuen Kreditzahlungsservice namens „Debenhamspay+“ ein, berichtet Drapersonline.com. Der Dienst ermögliche es Kunden, Einkäufe ab 15 Pfund in zinsfreie Monatsraten aufzuteilen oder ihre Zahlung über einen längeren Zeitraum zu einem variablen effektiven Jahreszins von 29,9 Prozent zu strecken. Die Nutzer könnten ihr bevorzugtes monatliches Zahlungsdatum selbst festlegen und alle Transaktionen über die App oder die Website verwalten. Nach einer erfolgreichen Testphase plant Boohoo – Pardon, wir meinten: Debenhams – den Service künftig auch auf seine anderen Marken auszuweiten.


Skandinavien: Renaissance des stationären Handels
Der stationäre Einzelhandel in Skandinavien gewinnt gegenüber dem E-Commerce deutlich an Boden, wie die „Retail Radar 2025“-Analyse von Voyado zeigt, die 440 Millionen Transaktionen aus Schweden, Norwegen und Dänemark auswertet. So konnte der gesamte Einzelhandel im vergangenen Jahr um 7,4 Prozent zulegen, was daran lag, dass die Ladengeschäfte um 11,8 Prozent mehr Umsatz meldeten – der Online-Handel hingegen schrumpfte 3,7 Prozent. Nicht eine einzige untersuchte Branche sei online stärker gewachsen als stationär.

Social Commerce treibt den gesamten UK-Einzelhandel an
Social Commerce entwickelt sich zum stärksten Wachstumstreiber im britischen Einzelhandel, zitiert Channelx.world eine Studie von Scurri. Die Branche werde bis 2028 auf fast 16 Mrd. Pfund anwachsen und damit viermal schneller wachsen als der gesamte Online-Handel. Ein „Demokratisierungseffekt“ ermögliche es kleineren Händlern, trotz begrenzter Ressourcen gegen etablierte Konzerne zu bestehen. So setzen Mittelständler auf Youtube, größere Unternehmen auf Facebook – Instagram und Tiktok Shop sind für alle ein Muss.

KI-Einkaufsberater konvertieren schlechter
Die Zahl der Besucher, die von KI-Quellen zu den den Angeboten der amerikanischen Online-Händler geschickt wurden, hat im Februar im Vergleich zum Juli um 1.200 Prozent zugelegt, zitiert Retail-News.de Zahlen von Adobe. 39 Prozent der Verbraucher hätten schon künstliche Intelligenz zum Shoppen eingesetzt und haben dabei mehr Seiten und diese länger angeschaut als die natürlich Intelligenten. Allerdings konvertieren die KI-Besucher schlechter – sichtlich findet die neue Technologie besonders in der Orientierungsphase ihren Einsatz.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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