Retail Management, Picnic, DHL, Geschäftsklima, Amazon, Competec, Dropshipping, Alibaba, Qoo10, Trouva, B2B-Betrug, Ransomware

Retail Management, Picnic, DHL, Geschäftsklima, Amazon, Competec, Dropshipping, Alibaba, Qoo10, Trouva, B2B-Betrug, Ransomware

Aktuelle E-Commerce-News: Retail Management, Picnic, DHL, Geschäftsklima, Amazon, Competec, Dropshipping, Alibaba, Qoo10 und weitere Themen im Überblick.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
5 Min.· Aktualisiert am
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Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.

Certificate of Advanced Studies (CAS) in International Retail Management an der Universität St.Gallen – Seien Sie dabei!
Ab dem 11. Februar 2025 startet die nächste Durchführung des englischsprachigen CAS in International Retail Management! Hochkarätige Referenten aus Forschung und Praxis vermitteln das Rüstzeug, um Ihr Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu führen. Das flagship Programm orientiert sich an aktuellen Managementherausforderungen im Handel und fördert den informellen Austausch zwischen Branchenkollegen:innen. Weitere Details und Anmeldung bis 1. Januar 2025

HANDEL NATIONAL

Picnic will Umsatz 80 Prozent steigern
Der Online-Lebensmittelhändler Picnic will in diesem Jahr die 700-Mio.-Euro-Umsatzmarke knacken, was einem Plus von 80 Prozent entsprechen würde. Trotz einer Verdoppelung der Verluste auf 96,6 Mio. Euro im Jahr 2023 rechnet Deutschland-Chef Frederic Knaudt laut Lebensmittelzeitung.net mit einem schnelleren Erreichen der Gewinnzone als in den Niederlanden, wo Picnic im Dezember 2023 erstmals ein positives Ebitda erzielte, da beispielsweise in der Stammregion Rhein-Ruhr viele Verteilzentren bereits profitabel arbeiten.

E-Commerce Power von Deutsche Post und DHL – Reibungslose Logistik für zufriedene Kunden
Paketempfang und Retouren müssen reibungslos und pünktlich funktionieren, sonst fällt das auf den Online-Shop zurück. Deutsche Post und DHL legen großen Wert auf reibungslose E-Commerce-Logistik. Mehr lesen

Geschäftsklima leicht verbessert
Das Ifo-Geschäftsklima im Einzelhandel hat sich im August nach minus 25,4 Punkten im Juli leicht auf minus 23,1 Punkte verbessert, bleibt aber insgesamt eingetrübt. Einzelhändler mit Elektrotechnik, Bekleidung und Autohäuser verzeichneten eine positivere Geschäftslage, während Unterhaltungselektronik und Baumärkte Rückgänge meldeten. Ifo-Experte Patrick Höppner weist auf die schwache Nachfrage hin, die sich in hohen Lagerbeständen und sinkendem Preisdruck äußere.


HANDEL INTERNATIONAL

USA: Amazons Checkout versagt
Amazons Checkout-Funktion in den USA brach am Freitag aufgrund eines massiven Käuferansturms für etwa zwei Stunden zusammen, was den wichtigen „Labor Day Weekend Sale“ erheblich behinderte und möglicherweise zu Verlusten in Millionenhöhe führte. Laut Winfuture.de begannen die Probleme gegen 16:00 Uhr ET, wobei sowohl Prime-Kunden als auch andere Käufer ihre Einkäufe nicht abschließen und Rabatte nicht in Anspruch nehmen konnten. Wie viele Nutzer betroffen waren, ist nicht bekannt.

Competec wird zu Brack Alltron
Der Schweizer E-Commerce-Konzern Competec stellt sich neu auf und firmiert künftig als „Brack Alltron“, berichtet Ibusiness.de. Trotz steigender Paketversandzahlen sah sich das Unternehmen durch aggressive ausländische Konkurrenz und eine zunehmende Marktkonsolidierung zum Handeln gezwungen. Mit der Reorganisation will das Unternehmen die durch Zukäufe und schnelles Wachstum entstandene Komplexität reduzieren und die Effizienz steigern.

Niederlande: Dropshipping-Shops verstoßen gegen Gesetze
Nach einer Untersuchung des niederländischen Verbraucherverbands verstößt die Mehrheit der niederländischen Online-Shops, die Dropshipping betreiben, gegen die gesetzlichen Vorschriften für den Online-Handel: Von 100 untersuchten Shops fehlten bei 66 Prozent die Telefonnummern, 65 Prozent nannten keine Rücksendeadresse und 82 Prozent informierten nicht über die Rücksendekosten. 88 Prozent der Verbraucher gaben in einer Umfrage an, ihre Dropshipping-Bestellung bereut zu haben.

Alibaba hat sein Verhalten „berichtigt“
Die chinesische Marktaufsichtsbehörde erklärt laut Reuters.com die dreijährige „Berichtigungsphase“ Alibabas für abgeschlossen, die 2021 nach einer Rekordstrafe von 2,75 Mrd. Dollar wegen monopolistischen Verhaltens begann. Laut der Behörde habe Alibaba „gute Ergebnisse“ erzielt, wobei das Unternehmen weiterhin „angeleitet“ werde, seine Compliance zu verbessern. Alibaba versprach in einer Stellungnahme, in Zukunft die „gesunde Entwicklung der Plattformökonomie“ zu fördern.

Qoo10 entlässt 80 Prozent seiner Belegschaft
Der E-Commerce-Plattform Qoo10, vormals Gmarket, hat in den letzten zwei Wochen 90 ihrer 110 Mitarbeiter entlassen und dabei nur die Führungsebene ausgenommen, berichtet Vulcanpost.com. Die Entlassungen erfolgten nach Berichten über Zahlungsausfälle der südkoreanischen Tochtergesellschaft. Ob ein Verkauf oder eine Schließung des einstmals größten Online-Marktplatzes in Singapur vorbereitet werden, bleibt unklar. Derzeit ist die Plattform noch in Betrieb.

Trouva zahlt Rechnungen nicht
Der britische Online-Marktplatz Trouva, der europaweit Mode von unabhängigen Boutiquen und Marken verkauft, hat nach Informationen von Drapersonline.com seit Monaten keine Zahlungen an seine Händler geleistet. Trotz einer Entschuldigungsmail vom 15. August, in der das Unternehmen die Verzögerungen mit einer ausstehenden Finanzierungsrunde begründete, hätten viele Händler noch immer kein Geld erhalten. Einige sollen daraufhin ihre Verkäufe auf der Plattform bereits eingestellt haben.


64 Prozent der B2B-Onlinehändler wurden schon betrogen Laut des aktuellen B2Best-Barometers von Creditreform und dem ECC Köln sind 64 Prozent der befragten B2B-Onlinehändler bereits Opfer von Betrug oder Betrugsversuchen geworden, was zu Umsatzeinbußen von durchschnittlich 14 Prozent geführt hat. Die häufigsten Betrugsformen sind angeblich nicht erhaltene Waren, falsche Adressangaben und Bestellungen mit gefälschten Identitäten. Als Reaktion darauf stufen 87 Prozent der Großhändler und Hersteller eine gezielte Identitätsprüfung als hochrelevant ein, 37 Prozent haben bereits komplexe Prüfverfahren im Checkout-Prozess implementiert.

Ransomware-Opfer zahlen oft mehrmals hohe Summen
Eine Studie von Semperis zeigt, dass 83 Prozent der befragten Unternehmen im vergangenen Jahr von Ransomware-Attacken betroffen waren, 74 Prozent davon mehrfach. 78 Prozent der Opfer zahlten Lösegeld, 35 Prozent erhielten trotzdem keinen Zugriff auf ihre Daten. In Deutschland zahlten 66 Prozent der Betroffenen mehrfach Lösegeld, wobei 89 Prozent maximal 600.000 Euro zahlten, um den Geschäftsbetrieb schnell wieder aufnehmen zu können oder weil eine Cyberversicherung die Kosten übernahm.

China bei Schlüsseltechnologien führend
Laut einer aktualisierten Studie des Australian Strategic Policy Institute führt China nun in 57 von 64 untersuchten Schlüsseltechnologien, darunter Bereiche wie künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, Verteidigung und Robotik, während die USA nur noch in sechs Bereichen vorne liegen. Der Bericht identifiziert 24 Technologiekategorien mit hohem Monopolrisiko, die alle von China dominiert werden. Indien gewinnt an Bedeutung und rangiert in 45 Bereichen unter den Top 5, während die EU in 30 Technologiebereichen den zweiten Platz belegt.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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