Der Personalabbau beim kriselnden Frankfurter Versandhändler Neckermann geht weiter: Nun trifft es die Vertriebsabteilung.
Personalabbau setzt sich fort
Neckermann gehört seit 2008 mehrheitlich dem US-Finanzinvestor Sun Capital, der das Frankfurter Traditionsunternehmen unter anderem mit einem massiven Personalabbau und einer strikten Internet-Ausrichtung wieder in die Gewinnzone führen will. 49 Prozent gehören noch dem insolventen Handelsriesen Arcandor.
Vor rund zwei Monaten gab Neckermann bekannt, dass am Standort Frankfurt 175 Stellen in der Logistik gestrichen werden sollen. Für diese Mitarbeiter wurde eine Auffanggesellschaft gegründet. Damals sagte ein Sprecher, es sei kein weiterer Stellenabbau geplant.
Im Jahr 2008 sind bei Neckermann in Frankfurt insgesamt 450 Arbeitsplätze weggefallen.
