Neckermann Österreich leidet mit

Neckermann Österreich leidet mit

Nach der Insolvenz des Versandhändlers Neckermann ist auch die österreichische Tochterfirma zahlungsunfähig. Anders als in Deutschland sollen dort vorerst keine Stellen abgebaut werden.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Der Vorstand prüfe "Optionen für die Fortführung des Unternehmens", hieß es in einer Pressemitteilung. Ziel sei es, das Unternehmen ohne Mitarbeiterabbau zu sanieren.

Das Management möchte das Unternehmen mit rund 300 Angestellten entschulden und den Fortbestand sichern, indem man Partner und Investoren sucht, so die Geschäftsführung.

Abhängigkeit von der deutschen Muttergesellschaft

Neckermann Österreich sei zwar nicht überschuldet, allerdings aufgrund der starken finanziellen Verflechtung mit der deutschen Muttergesellschaft zahlungsunfähig.

In Deutschland stehen etwa 2.250 Arbeitsplätze von Neckermann.de am Hauptsitz Frankfurt sowie in Heideloh (Sachsen-Anhalt) auf der Kippe. Die Insolvenzverwalter suchen derzeit Investoren für die Übernahme "gesunder Kernbereiche" des Unternehmens.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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