Laut einem Zeitungsbericht soll der Milliardär Beny Steinmetz zusammen mit der Signa-Gruppe eine Kaufoption auf die restlichen 86 Karstadt-Häuser haben. Die Unternehmen schweigen sich aus.
Keine Stellungnahme
Karstadt-Eigentümer Berggruen hatte sich im September überraschend von Anteilen an Karstadt Premium und Sport getrennt. Die Signa-Gruppe des österreichischen Immobilieninvestors René Benko hält seitdem 75,1 Prozent der Anteile an den drei Karstadt-Edelkaufhäusern - KaDeWe in Berlin, Oberpollinger in München und Alsterhaus in Hamburg - und an den 28 Sporthäusern des Konzerns.
Signa ist zugleich der mit Abstand größte Vermieter von Karstadt-Immobilien. Zu dem Bericht über die Option zur Mehrheitsübernahme des Karstadt-Stammgeschäfts äußerte sich am Donnerstag auch die Signa-Gruppe nicht.
Das "Manager Magazin" hatte auch berichtet, der durch den Diamantenhandel bekannt gewordene Milliardär Steinmetz übernehme 37,55 Prozent an Karstadt Premium und Sport. Dazu erklärte Signa, Steinmetz' Unternehmen BSG-RE sei "seit fast einem Jahr einer von zahlreichen Investoren bei der Signa-Gruppe". Dies sei auch in einer Pressemitteilung zu Jahresbeginn mitgeteilt worden. "Es ist also nicht richtig, dass 'nun' Anteile 'weitergereicht' oder verkauft würden."
