
Rewe-Chef sieht gute Chancen für den Einzelhandel
Alain Caparros ist mittlerweile genervt vom Krisengerede in der deutschen Wirtschaft. Stattdessen wirbt er für neue Mitarbeiter bei Rewe.
David WöllensteinRedakteurVer.di fordert Konjunkturprogramm
Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di hat unterdessen ein Konjunkturprogramm für Deutschland mit einer Höhe von mindestens zehn Milliarden Euro gefordert. „Wenn wir angesichts der drohenden Rezession nicht die Realwirtschaft stabilisieren, bekommen wir auch die Finanzmärkte nicht in den Griff”, sagte Ver.di-Chefvolkswirt Michael Schlecht der Berliner Zeitung.
Mittelfristig sei ein Zukunftsprogramm mit jährlich 40 Milliarden Euro nötig. Die Finanzierung des Konjunkturpakets ließe sich aus höheren Erträgen der Vermögens-, Körperschafts- und Erbschaftsteuer bewältigen, sagte der Gewerkschafter.
Mehr Geld für die Bürger - fordern SPD-Politiker
Forderungen nach einem staatlichem Anschub für die deutsche Wirtschaft kommen auch aus der SPD. „Die Bundesregierung muss investieren und die Bereitschaft der Bürger zum Konsum stärken”, sagte die stellvertretende Parteichefin Andrea Nahles im Münchner Merkur.
Die für 2010 beschlossene steuerliche Absetzbarkeit von Krankenkassenbeiträgen solle auf 2009 vorgezogen werden. „Damit hätten die Bürger schon im nächsten Jahr neun Milliarden Euro mehr in der Tasche”, sagte Nahles. Diese Forderung hatte auch schon Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) formuliert.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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