
Rewe übernimmt ZooRoyal
Auch für Rewe gilt: Wer den Onlinehandel verschläft, wird Probleme bekommen. Also erweitert der Kölner Konzern entsprechend sein Geschäft.
David WöllensteinRedakteurUmkämpfter Markt
Der Anteil des Onlineumsatzes mit Heimtierbedarf werde sich allein in Deutschland in den kommenden fünf Jahren voraussichtlich von knapp zehn Prozent auf deutlich über 20 Prozent mehr als verdoppeln, prognostiziert Souque. "Allerdings ist der sich weiter entwickelnde Onlinemarkt für Heimtierbedarf schon heute sehr umkämpft. Wir sehen unsere Chancen aber nicht zuletzt aufgrund der Synergien, die zwischen ZooRoyal und dem Online- sowie stationären Geschäft der verschiedenen Vertriebslinien der Rewe entstehen.“
Die Beteiligung der Rewe findet laut Unternehmen im Zuge eines Abkaufs von Anteilen von Altgesellschaftern und einer gleichzeitigen Kapitalerhöhung statt. Dabei bleiben der Unternehmensmitbegründer und Geschäftsführer Jürgen Grohs ebenso an der ZooRoyal GmbH beteiligt wie der von Capnamic Ventures gemanagte Investmentfonds DuMont Venture.
Rewe-Chef Alain Caparros hatte erst kürzlich beklagt, dass das Sortiment des "klassischen" Einzelhandels "scheibchenweise von den Onlinern attackiert" würde, und dabei den Bereich Tierfutter als Beispiel genannt. ZooRoyal gilt Rewe zufolge als drittgrößter Internetversand für Heimtierzubehör.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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