
Rewe zieht Konsequenzen in Praktikanten-Affäre
Die Rewe sendet ein deutliches Signal an ihre selbständigen Kaufleute: Ausbeutung von Praktikanten wird nicht geduldet. Ein Kaufmann aus Bochum muss nun dafür gleich zweimal zahlen.
Thomas RehmRedakteur"Es gibt in der Rewe Group keinen Platz für Verstöße gegen Gesetze und soziale Standards. Und wo es entgegen unserer genossenschaftlichen Grundwerte zu solchen Verstößen kommt, werden unverzüglich Konsequenzen gezogen. Das gilt sowohl für Mitarbeiter als auch für Kaufleute", erklärte Rewe-Sprecher Martin Brüning.
Der selbstständige Kaufmann führe als Einzelunternehmer eine eigenständige, kleine Gesellschaft. Insofern handele er auch in Personalangelegenheiten eigenständig und unabhängig. "Das entlässt ihn aber selbstverständlich nicht aus der Pflicht, seinen Markt tagtäglich nach den genossenschaftlichen Grundwerten der Rewe zu führen und sich an Recht und Gesetz zu halten", so Brüning. Der entsprechende Markt werde erst einmal von Rewe Dortmund weitergeführt, hieß es weiter.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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