Smart wird zur Paketstation

Smart wird zur Paketstation

Online bestellen, ins Auto geliefert bekommen: DHL Paket und Smart testen in verschiedenen deutschen Städten die Kofferraumzustellung.

SRSybille RoemerRedakteurin
2 Min.· Aktualisiert am
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Dabei läuft alles über das Smartphone: Sowohl der Fahrer des Smart als auch der DHL Paketzusteller nutzen spezielle Apps. Der Fahrzeughalter generiert für seine Onlinebestellung mittels der Smart App eine einmalig gültige Transaktionsnummer (TAN). Diese gibt er beim Onlineshop im "c/o"-Feld der Empfängeradresse ein. Das Fahrzeug muss für die Lieferung des Pakets dann in der Nähe der Zustelladresse geparkt sein.

Einmaliger Zugang

Der Paketbote wird ebenfalls per App über den gewünschten Lieferort informiert und erhält einen einmaligen, nur in einem bestimmten Zeitraum gültigen Zugang zu dem Fahrzeug. Über die einmalig gültige TAN, die der Onlinekunde ja bereits bei seiner Bestellung angegeben hat, kann der DHL-Bote das Fahrzeug innerhalb eines begrenzten Zeitraums für die Zustellung orten und öffnen. Er kann das bestellte Paket in den Kofferraum legen und eventuelle Retouren direkt wieder mitnehmen. Nachdem das Fahrzeug wieder geschlossen ist, erlischt die DHL-Zugangsberechtigung. Der Besitzer des Fahrzeugs wird anschließend automatisch über die erfolgreiche Zustellung per Push-Nachricht über die App informiert.

Ab Herbst läuft der erweiterte Markttest in Stuttgart an, wenige Monate später soll der Service in Köln, Bonn und Berlin verfügbar sein. Mit mehreren hundert Teilnehmern pro Stadt wollen DHL Paket und Smart Erfahrungen unter realitätsnahen Bedingungen sammeln. Besitzer eines Smart können sich ab September für eine Teilnahme an diesem Markttest bei dem Autohersteller bewerben. Smart übernimmt die nötige Nachrüstung des Fahrzeugs beim Händler.

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SR
Geschrieben vonSybille Roemer

Redakteurin

Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.

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