Strauss darf in Eigenverwaltung sanieren

Strauss darf in Eigenverwaltung sanieren

1 Min.Aktualisiert am
Teilen

Die Wohnaccessoire-Kette Strauss Innovation kann ihre Sanierung in Eigenverwaltung in Angriff nehmen. Das Unternehmen hofft mit Filialschließungen und Entlassungen wieder auf Kurs zu kommen.

Die Handelskette hatte in der vergangenen Woche angekündigt, bis Mitte des Jahres 17 ihrer insgesamt 96 Filialen zu schließen und 200 Mitarbeiter zu entlassen. Durch ein zügiges Insolvenzverfahren hofft das Unternehmen aber, die restlichen gut 1.200 Arbeitsplätze erhalten zu können.

Ziel: Abschluss bis Jahresmitte

Noch am Montag seien die Kündigungen für die betroffenen Mitarbeiter und für die Mietverträge der vor der Schließung stehenden Filialen versandt worden, sagte ein Sprecher der Geschäftsführung. Im sogenannten Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung bleibt die Geschäftsführung im Amt und wird von dem Sachwalter überwacht.

Ende Januar hatte die Leitung der Handelskette zunächst ein Schutzschirm-Verfahren beantragt, um das mit hohen Verlusten kämpfende Unternehmen neu ausrichten zu können. Das Unternehmen hofft, das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung bereits bis zur Jahresmitte abschließen zu können.

Teilen

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

10.800+ Entscheider lesen das Morning Briefing · ≈ 50 % Öffnungsrate

  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.